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Reißen, beißen, mahlen: Zähne für jede Aufgabe

02.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mmmh, ist das lecker! Wenn wir etwas essen, haben die Zähne einiges zu tun: Sie müssen das Essen zerkleinern und zermahlen. Dafür gibt es bei Erwachsenen meist gleich 32 Zähne mit unterschiedlichen Aufgaben.

Ihr Job ist eine echte Herausforderung: Tag für Tag kauen, beißen und zermahlen unsere Zähne unser Essen. Brot, Fleisch, Müsli, Karotten oder Äpfel, auch Gummibärchen oder Erdnüsse – sie machen vieles klein, was wir uns in den Mund stopfen. Kinder haben in der Regel 20 Milchzähne. Bei Erwachsenen sind normalerweise 32 Zähne für den Job verantwortlich. Sie arbeiten im Team und teilen sich die verschiedenen Aufgaben untereinander auf. Ganz vorne im Mund sitzen die Schneidezähne – bei Erwachsenen sind es vier Stück im oberen Kiefer und vier im unteren. Wie der Name schon sagt, haben sie eine relativ scharfe Schneide. Links und rechts daneben sitzen die Eckzähne. „Schneide- und Eckzähne sind für das Abbeißen zuständig“, erklärt ein Zahnarzt aus Berlin. Denn die Schneidezähne zerteilen das Essen in kleine Stücke, die Eckzähne zerreißen es.

„Dahinter liegen die Backenzähne“, sagt der Experte. „Sie zerkauen die Nahrung.“ Bei den Backenzähnen unterscheidet man auf jeder Seite zwei Arten: die vorderen und die hinteren.

Von den vorderen Backenzähnen gibt es im oberen und unteren Kiefer auf jeder Seite zwei. Von den hinteren Backenzähnen gibt es jeweils sogar gleich drei Exemplare.

Backenzähne haben eine breite Oberfläche. Fachleute sagen dazu auch Kaufläche. Wenn die Kauflächen der oberen und unteren Backenzähne aufeinanderreiben, wird das Essen dazwischen regelrecht zermalmt. Der größte Backenzahn heißt Weisheitszahn. Ein echter Mahlzahn!

Die Weisheitszähne sind die letzten Zähne in der Reihe der Backenzähne. Sie sitzen ziemlich weit hinten. Meist bekommt man sie erst, wenn man erwachsen ist, so ab 18 Jahren. Es kann sogar vorkommen, dass jemand noch mit 30 Jahren einen Weisheitszahn bekommt.

Bei anderen kommen die Weisheitszähne gar nicht. Zum Beispiel weil im Kiefer nicht genug Platz ist. Oder sie müssen gleich wieder gezogen werden, weil sie sonst die anderen Zähne zu sehr zusammendrücken würden. Nicht immer sind im Gebiss eines Erwachsenen also auch wirklich alle 32 Zähne zu sehen.

Unsere Zähne haben einiges zu tun: Sie müssen unser Essen zerkleinern und zermahlen. Dafür gibt es bei Erwachsenen meist gleich 32 Zähne. Sie haben unterschiedliche Aufgaben. Foto: Felix Hörhager

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