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Raumfahrt heute und in Zukunft in Berlin

02.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Weltraumlabor Columbus hängt an der Internationalen Raumstation ISS. Als es hochgebracht wurde, gab es viel Wirbel darum. Doch wie sieht es aus? Ist es tatsächlich super eng? Und wie fühlen sich die Raumfahrer, wenn sie darin stehen? Das konnte man in Berlin nun anschauen. Und zwar auf der Luftfahrtmesse ILA. Dort war ein Modell des Labors im All ausgestellt.

Die Raumfahrtfirma EADS Astrium stellt dort auch einen ihrer Zukunftsträume aus: Sie hat ihren Raumtransporter „Jules Verne“ schon mal für Astronauten umgebaut – nur als Modell allerdings. Drei Leute passen hinein. Sie können sogar probieren, wie es beim Ankoppeln an die ISS wäre. Dazu können sie so tun, als würden sie ihren Transporter per Joystick an die richtige Stelle lenken. In Wirklichkeit geht das noch lange nicht. Der echte Transporter ist bisher nur für Ladung gedacht. Zurzeit hängt er an der ISS. Er brachte Nachschub und soll bald mit ISS-Müll an Bord wieder abkoppeln. Auf dem Weg zur Erde soll er dann verglühen. Denn noch kann der Transporter nicht wieder auf der Erde landen. Irgendwann aber will die Firma ihn so weiterentwickeln, dass das geht. Und danach könnte man ihn auch noch für Raumfahrer fit machen, träumt EADS. Das alles kostet aber viel Geld. Das müssen Politiker erst einmal beschließen. Sollte es nie soweit kommen, konnten Nicht-Astronauten das Raumtransporter-Gefühl auf der Luftfahrtmesse ILA wenigstens schon testen.

Der Strategiechef des Weltraumunternehmens EADS Astrium, Frank Pohlmann, sitzt bei der Luftfahrtmesse ILA in Berlin im Automatischen Raumfrachter ATV. Der Raumtransporter heißt auch «Jules Verne». Die Firma hat das Gefährt für Astronauten umgebaut - nur als Modell allerdings. Drei Leute passen hinein. Bisher fliegt es nur ohne Menschen drin. Foto: Bernd Settnik

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