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R . . . wie Roter Riese

28.06.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sterne leuchten nicht ewig. Geht ihr Brennstoff langsam aus, blähen sich viele auf. Sie können dann bis zu tausend Mal größer werden! Dabei kühlen sie sich ab. So werden sie viel röter als vorher. Astronomen nennen diese alten, aufgeblähten Sterne darum Rote Riesen.

Der Stern Aldebaran im Sternbild Stier ist zum Beispiel ein Roter Riese. Auch unsere Sonne wird einmal zu einem Roten Riesen. Aber wohl erst so in fünf Milliarden Jahren.

Es gibt auch Blaue Riesen. Das sind Riesensterne, die schon von Anfang an so groß sind. Sie verfeuern ihren Brennstoff besonders schnell und sind schon nach einigen Millionen Jahren ausgebrannt. Unsere Sonne wiederum ist ein Gelber Zwerg. Sie leuchtet viel länger – ungefähr zehn Milliarden Jahre lang.

Auch Blaue Riesen blähen sich am Ende ihrer Existenz auf – sie werden zu Roten Überriesen. Diese sind noch größer als Rote Riesen. Würde statt der Sonne ein Roter Überriese im Zentrum unseres Systems sitzen, läge unsere Erde und sogar der Mars innerhalb dieses Sterns!

Am Ende explodieren Rote Überriesen. Das leuchtet unheimlich hell. Fachleute nennen das Supernova. Normale Rote Riesen können auch als Supernova explodieren, wenn sie genug Masse haben.

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