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Pupsende Fische

02.12.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Schlammpeitzger heißen auch Gewitterfurzer

Fachleute setzen junge Schlammpeitzger aus, damit sie sich wieder vermehren.  Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Fachleute setzen junge Schlammpeitzger aus, damit sie sich wieder vermehren. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

EMDEN (dpa). Wusstest du, dass es Fische gibt, die mit Absicht pupsen? Wobei man eigentlich sagen müsste: Sie atmen mit dem Ende ihres Körpers. Das ist eine sehr spezielle Technik der Schlammpeitzger. Diese länglichen Fische leben bei uns vor allem in Norddeutschland.

Fische graben sich im Schlamm ein

Zu sehen bekommt man die Fische allerdings nur selten. Ihr Lebensraum ist versteckt in sehr langsam fließenden Gewässern. Dort graben sie sich gern im Schlamm ein. Wenn das Wasser nicht genug Sauerstoff enthält, hilft ihnen beim Überleben ihre besondere Atemtechnik.

Denn die Schlammpeitzger können auch mit der Haut atmen. Erst nehmen sie Luft mit dem Maul auf. Dann pressen sie die Luft durch den Darm und gewinnen so den Sauerstoff daraus.

Am Ende kommt die Luft hinten wieder raus. Deshalb werden die Tiere übrigens auch Gewitterfurzer genannt.

Das Problem ist: Die Fische sind stark gefährdet. Damit wieder mehr von ihnen in Gewässern leben, wurden am Sonntag etwa 1000 Jungtiere in Gräben der Stadt Emden ausgesetzt. Fachleute hoffen, dass die Fische sich dort vermehren.

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