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Plastik in den Tiefen der Meere

19.07.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch in Tausenden Metern Tiefe haben Wissenschaftler jetzt Mikroplastik entdeckt. Und sogar in ziemlich großen Mengen.

In jeder einzelnen der entnommenen Sedimentproben wiesen die Wissenschaftler Mikroplastik-Teilchen nach – pro Kilogramm Sediment zwischen 215 und 1596 Partikel. Foto: AWI/Senckenberg/dpa
In jeder einzelnen der entnommenen Sedimentproben wiesen die Wissenschaftler Mikroplastik-Teilchen nach – pro Kilogramm Sediment zwischen 215 und 1596 Partikel. Foto: AWI/Senckenberg/dpa

Der größte Teil der Tiefsee gilt noch als unerforscht. Doch wir wissen: Auch auf dem Meeresboden in Tausenden Metern Tiefe gibt es eine Vielzahl von Lebewesen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben bei Untersuchungen in einem Tiefseegraben aber auch etwas anderes entdeckt: Mikroplastik. Und zwar mehr als bisher angenommen.

Über die Flüsse gelangt Plastikmüll ins Meer. Im Laufe von Jahrzehnten werden größere Plastikteile dann zu immer kleineren zerrieben. Ein großer Teil der winzigen Plastikteile sinkt schließlich ab und landet auf dem Meeresgrund.

„Wir haben insgesamt 13 Proben an sieben verschieden Stationen des Grabens genommen, in Tiefen zwischen 5740 und 9450 Metern.

Keine einzige davon war frei von Mikroplastik“, sagte eine Meeresbiologin. Die Tiefsee würde so zum Endlager des Mülls. Die Lebewesen dort seien dadurch gefährdet. dpa

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