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Pferde, acht Reiter und ein Ball – das ist Polo

31.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schnell wird das Pferd gesattelt, die letzte Bandage um das Bein gebunden und dann läutet auch schon die Glocke. Acht Reiter springen auf ihre Pferde, halten in ihrer rechten Hand einen Schläger und reiten auf das Spielfeld. Das Polo-Spiel beginnt.

Polo gehört mit zu den ganz alten Sportarten der Welt. Und doch wissen viele Leute nicht so recht, was das ist. Gespielt wird in Mannschaften mit jeweils vier Leuten. Und eigentlich sieht es ganz einfach aus. Der Sportler sitzt auf seinem Pferd, hat einen Schläger in der Hand und versucht, den kleinen Ball ins Tor zu schlagen.

Aber da ist ja auch noch die gegnerische Mannschaft, die etwas dagegen hat. Und dann rasen die Spieler auf den Pferden in einem Megatempo über den Platz. Bis zu 65 Kilometer erreichen die Tiere im Galopp. Trotzdem müssen die Reiter den kleinen Ball treffen.

Einer der besten deutschen Polospieler ist Thomas Winter aus Hamburg. Am Wochenende möchte er mit seiner Mannschaft Deutscher Meister werden. Schon im Alter von zwei Jahren setzten ihn seine Eltern das erste Mal auf ein Pferd. Seitdem liebt er Pferde. Nur drei Jahre später hielt er den ersten Polo-Schläger in der Hand. Den Schläger nennt man auch Stick.

Wenn Thomas Winter nicht bei Turnieren mitmacht, kümmert er sich unter anderem um seine Polo-Schule in Hamburg. „Momentan trainieren 25 Kinder unter 15 Jahren bei uns. Die Jüngsten sind sogar erst 7 Jahre alt“, erzählt der 40-Jährige.

Beim Polo rasen die Spieler auf den Pferden mit bis zu 65 Stundenkilometer Tempo über den Platz. Trotzdem müssen die Reiter den kleinen Ball treffen. Foto: Peter Steffen

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