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Paula würde Wilhelms Tiere gerne besuchen

13.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Warum heißt der Zoo so komisch?

Hallo, liebe Kinder,

Berichtet Paula und den Kindern von euren Ausflügen!

Paula freut sich sehr auf eure Bilder und eure Ideen

Liebe Kinder, während der Coronazeit waren wir alle mehr zu Hause. Ab und an haben wir aber auch schon wieder kleine Ausflüge gemacht – so wie Paula, die bei den Bienen oder den Alpakas war. Jetzt kann man ja schon wieder ein bisschen weiter weg watscheln, äh, gehen. Vielleicht sogar in die Wilhelma, den tollen Zoo in Stuttgart.
Was habt ihr denn so gemacht? Vor allem in den Ferien? Habt ihr auch kleine Ausflüge und Spaziergänge gemacht? Oder seid ihr gewandert? Auf der Alb oder sonst wo? Oder habt ihr Besuche gemacht?
Paula interessiert sich sehr für eure Erlebnisse. Schickt ihr doch Bilder – egal, ob fotografiert oder gemalt – und ein paar Zeilen. Das können auch Ideen für Erlebnisse und Ausflüge für andere Kinder, Familien und Zeitungsenten sein. Schickt sie bitte so bald wie möglich per E-Mail an paula@ntz.de oder per Post an Paula, Redaktion Nürtinger Zeitung, Carl-Benz-Straße 1, 72622 Nürtingen.
Paula würde eure Einsendungen gerne für die anderen Kinder in der Zeitung drucken!

in letzter Zeit bin ich ja schon ab und zu mit dem Andreas durch die Gegend gewatschelt. Könnt ihr euch erinnern? Ich war bei den Bienen an der Honigtankstelle in Nürtingen. Und auch die Alpakas in Neckarhausen habe ich besucht. Das war sehr schön.

Deshalb habe ich diese Woche zum Andreas gesagt: „Duuuuu! Unsere Besuche bei den Tieren waren richtig schön. Können wir so etwas wieder einmal machen? Als Zeitungsenten-Reporterin muss ich schon ab und zu raus aus unserem Heimbüro. Das gehört zum Job, gell?“

Der Andreas hat ganz lieb gelächelt. Und gesagt hat er: „Hach, liebe Zeitungsente! Ich bin richtig stolz auf dich. Denn eine Reporterin muss sich tatsächlich immer wieder mal nach draußen trauen. Das macht deine Arbeit, liebe Paula, noch besser!“

Ich war ganz stolz und habe mein Zeitungsentengefieder gestreckt und mein rundes Entenköpflein in die Höhe gereckt. Ich war bestimmt vor Stolz ein paar Zentimeter größer als sonst.

Aber dann habe ich gleich wieder geschnattert: „Danke für das Lob! Aber was ist jetzt mit dem nächsten Spaziergang mit Besuch?“

„Tja“, hat der Andreas gemeint, „als Reporterin darfst du auch mal ungeduldig sein. Du willst ja schon immer auch Tierkumpels besuchen, gell? Also, da wäre doch die Wilhelma was für dich!“

„Die was? Wilhelma? Wer ist denn diese Wilhelma? Eine Ente? Oder ein anderes Tier?“, habe ich geschnattert.

Der Andreas hat eine Augenbraue nach oben gezogen und ganz verschmitzt gegrinst. Dann hat er gesagt: „Na, also bestimmt ist Wilhelma keine Ente! Schau mal, die Wilhelma hat uns Bilder geschickt. Guck sie dir mal an!“

Ich habe mir die Bilder dann mal am Computer angeguckt. Da waren lauter lustige Affen zu sehen! „He“, habe ich geschnattert, „und die heißen alle Wilhelma? Oder hat eine gewisse Wilhelma die alle fotografiert?“

Der Andreas hat dann gemeint: „Na gut, Paula, genug des Rätselratens! Ich habe gedacht, du könntest dich daran erinnern: Die Wilhelma ist der große Zoo in Stuttgart. Der ist erst seit ein paar Wochen wieder auf. Denn wegen Corona war er geschlossen. Zuerst konnte man dann wieder ein paar Tiere besuchen. Aber jetzt kann man wieder viel mehr besuchen. Unter anderem kann man die Affen besuchen!“

„Das finde ich toll“, habe ich gemeint, „aber wer ist nun diese Wilhelma? Warum heißt der Zoo wie sie?“

„Das war keine Wilhelma, Paula“, hat der Andreas geantwortet, „sondern ein Wilhelm. Das war der König von Württemberg. Der hat sich vor fast 200 Jahren dort ein Haus bauen lassen. Das war ein maurisches Haus. Bevor du fragst: Mit Mauern hat das nichts zu tun. Mauren nannte man früher die arabischen Bewohner von Nordafrika. Also sollte das Haus in so einem Stil gebaut werden. Mit einem tollen Garten. Die Anlage nannte man dann nach dem König einfach Wilhelma. Nach dem ersten großen Weltkrieg vor über 100 Jahren wurden die Gebäude mit dem Gelände zu einem tollen Garten. Und nach dem zweiten großen Weltkrieg, vor beinahe 70 Jahren, hatte man die Idee, dort auch Tiere zu zeigen. Den Zoo hat man dann einfach weiter Wilhelma genannt.“

„Ah ja“, habe ich gemeint, „dann würde ich gerne mal Wilhelms Tiere besuchen. Meinst du, die Affen sind nicht zu frech zu mir?“

„Na, hast du Angst? Dann nehme doch einfach eine Zeitung mit. Die hältst du dann vor dich. Und mit deinem Zeitungsgefieder kann man dich dann gar nicht von der Zeitung unterscheiden und dich sehen. Das ist die perfekte Tarnung! Wie bei den anderen Tieren hier auf unserer Seite unten!“

Ich habe nur ein bisschen grätig „Ha, ha, ha“ gesagt. Denn der Andreas wollte mich wohl veräppeln. Deshalb hat der Andreas gesagt: „Keine Bange, Paula, die Tiere sind schon so untergebracht, dass sie dir nicht zu nahe kommen können. Und umgekehrt auch. Denn die wollen ja auch nicht von den Besuchern genervt werden.“ Eure Paula

In der Wilhelma in Stuttgart kann man jetzt wieder fast alle Tiere besuchen. In manchen Bereichen braucht man aber weiter Masken. Und man muss sich vorher im Internet Tickets für einen festen Termin kaufen.

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