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Paula will keine Sternente sein

20.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute unter anderem: Warum ist es am Mars eigentlich so kalt?

„Astronaut“ heißt eigentlich einfach „Raumfahrer“. Das Wort kommt von zwei alten griechischen Wörtern: „Astron“ bedeutet „Stern“ und „nautes“ heißt „Seefahrer“ oder „Matrose“. Eine „Astro-Ente“ wäre also eigentlich eine „Sternente“. In Russland heißen die Raumfahrer zum Beispiel „Kosmonauten“, denn das griechische Wort „Kosmos“ heißt „Weltraum“.
„Astronaut“ heißt eigentlich einfach „Raumfahrer“. Das Wort kommt von zwei alten griechischen Wörtern: „Astron“ bedeutet „Stern“ und „nautes“ heißt „Seefahrer“ oder „Matrose“. Eine „Astro-Ente“ wäre also eigentlich eine „Sternente“. In Russland heißen die Raumfahrer zum Beispiel „Kosmonauten“, denn das griechische Wort „Kosmos“ heißt „Weltraum“.

Hallo, liebe Kinder,

jetzt ist es ja wieder richtig warm. Aber letzte Woche war es noch bitterkalt. Brrrrrrr! Da war ich immer nur kurz draußen. Gestern dann habe ich wieder einen längeren Spaziergang gemacht. Dann bin ich wieder zurück in unser Heimbüro. Der Andreas hat zu mir gesagt: „Na, Paula! Jetzt wagst du dich wieder raus, gell?!“

„Pah“, habe ich geschnattert, „ich war auch in der Kälte draußen. Aber da ist mir ist fast mein Schnabel zugefroren.“

„Ach so“, hat der Andreas lachend gemeint. „Das wäre natürlich doof gewesen. Dann könntest du nicht schnattern. Und zwicken könntest du mich auch nicht. Das wäre allerdings gut. Aber weißt du, der Pörsehrwierenz ist noch bei viel kälteren Temperaturen unterwegs. Und der kann sich nirgendwo aufwärmen. Obwohl bei ihm gerade Frühling ist! Dabei ist er an so einem schönen See gelandet. Da, Paula! Guck mal!“

Der Andreas hat mir ein düsteres Bild gezeigt. Ich habe geschnattert: „Hä? Das sieht aber nicht nach einem Badesee aus. Wo ist denn dieser Typ, dieser Percy Wie-oder-was-oder-wer, im Urlaub? Und warum ist es dort im Frühling so kalt?“

Der Andreas musste lachen. Dann hat er gesagt: „Also, der Typ schreibt sich so: P-e-r-s-e-r-v-e-r-a-n-c-e. Das ist englisch für ,Ausdauer‘. Der ist ein Rover. Das ist das englische Wort für ,Wanderer‘. So nennt man ferngesteuerte Landegeräte. Die können zum Beispiel den Mond oder Planeten erkunden. Ausdauer musste der Kleine auch haben. Der ist jetzt nämlich mit einer Rakete auf eine beinahe 500 Millionen Kilometer lange Reise zum Mars geschossen worden. Vorgestern ist er angekommen. Es hat dort 60 Grad minus. Denn um den Mars herum gibt es viel weniger Gas, das die Sonne erwärmen kann. Bei uns gibt es ja die Luft, die die Sonne erwärmt.

Der Rover hat gleich mal ein Bild geschickt. Das war elf Minuten unterwegs bis zur Erde. Das ist das hier! Ein Badesee ist das wirklich nicht. Aber früher, vor unglaublich vielen Jahren, war da mal ein See. Deshalb ist der Rover dort gelandet. Denn Wasser bedeutet Leben.“

Jetzt habe ich erst einmal schlucken müssen. „Leben?“, habe ich gesagt. „In einem See auf dem Mars? Äh, bei uns leben in einem See zum Beispiel Enten. Also bei der Kälte ...“

Der Andreas musste lächeln. Dann hat er gesagt: „Oh, keine Bange, Paula. Da oben gibt es sicher keine Entenkumpels von dir. Und auch die berühmten grünen Männchen gibt es nicht. Ja, und bevor du fragst: Kleine grüne Entchen gibt es erst recht nicht. Aber es könnte Spuren von Mikroben geben. Das sind kleinste Lebewesen. Die bestehen oft nur aus einer Zelle. Wie eine Bakterie. Das waren auch die ersten Lebewesen auf der Erde. Von denen könnte der Rover Perserverance Spuren finden. Die sammelt er. Und in ein paar Jahren werden die dann abgeholt.“

„Abgeholt? Ah. Und wer holt die dann? So Astrodingser oder was?“, wollte ich wissen.

„Na ja, Astronauten sollen ja wirklich mal zum Mars fliegen. Wie zum Mond. Davon träumt so mancher. Aber erst einmal wird wahrscheinlich ein anderer unbemannter und ferngesteuerter Rover die Proben holen“, hat mir der Andreas erklärt. „Aber du kannst dich ja auf jeden Fall schon einmal ausbilden lassen. Dann bist du eine Astro-Ente. Dann kannst du ja mal gucken, ob du in dem seit Milliarden Jahren ausgetrockneten See noch ein bisschen rumplantschen kannst. Du kannst dir ja eine kleine grüne Quietsche-Ente mitnehmen.“

„Hahaha“, habe ich ein bisschen grätig geschnattert. „Das glaube ich nicht. Und ich glaube auch nicht, dass ich als Zeitungsente zum Mars fliegen will. Ich warte lieber auf den Rover. Denn spannend finde ich das schon.“ Eure Paula

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