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Paula nimmt lieber die Schere und nicht die Säge

14.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Das erste Puzzleteil für die Kinder

Hallo, liebe Kinder,

das war eine Aufregung! Ich werde ja oft fotografiert. Das kenne ich schon. Aber für so ein riesengroßes Bild werde ich normal nicht fotografiert. Der Andreas hat zu mir gesagt: „Ja, Paula, dann mach dich mal hübsch!“

Zuerst habe ich ihn angeguckt wie ein Auto. Denn ich habe ihn nicht so richtig verstanden. Ich habe geschnattert: „Hä? Wie soll ich das denn machen? Ich sehe doch immer gleich aus. Wenn ich anders aussehe . . . hm, dann erkennen mich die Kinder ja gar nicht mehr!“

Der Andreas musste lächeln. Er hat geantwortet: „Ja, klar, Paula. Aber du kannst ja mal dein schönes Zeitungsgefieder noch mal richtig sauber machen. Ja, und deine blaue Schleife kannst du auch mal wieder frisch machen. Komm, ich helfe dir!“

Das hat der Andreas dann auch gemacht. Ich habe in den Spiegel geschaut und auch mal gelächelt. „So ist das in Ordnung“, habe ich gemeint.

Der Andreas hat mit dem Kopf genickt und gemeint: „Genau! Dann können wir dich jetzt fotografieren für unser großes Puzzleposter. Da freuen sich dann die Kinder vom ,Zeitungstreff im Kindergarten‘. Aber nicht nur die. Es können ja alle Kinder mitmachen! Und die Erwachsenen auch. Vielleicht haben ja von denen auch ein paar Lust. Also, wir fotografieren dich für ein großes Bild. Das wird so groß wie eine ganze Seite. Und dann sägen wir dich mal auseinander!“

Da habe ich natürlich meine großen, runden Entenäuglein gaaaaanz groß aufgerissen. „Was?“, habe ich geschnattert. „Sägen? Auseinander? Mich?“

Der Andreas hat die Augen verdreht und gesagt: „Aber Paula! Jetzt rege dich doch nicht so auf! Du selbst sollst natürlich nicht zersägt werden. Dein Bild wollen wir zersägen. Damit wir ein Puzzle daraus machen können. Für so etwas braucht man doch mehrere Teile! Deshalb habe ich das gesagt!“

Ich war natürlich erleichtert. Obwohl ich mir so etwas natürlich schon gedacht habe. Ich habe gesagt: „Na ja, aber das hört sich schon doof an mit der Säge. Außerdem kommt das Puzzle ja auf Papier. Da braucht man eher eine Schere und keine Säge, oder? Wie kommst du denn da überhaupt auf die Säge?“

„Das ist ganz einfach“, hat der Andreas gesagt. „Das erste Puzzle hat ein Engländer vor 250 Jahren erfunden. Er hat eine Landkarte von seinem Land auf eine Holzplatte geklebt und die dann zersägt. Die Schüler sollten sie dann wieder richtig zusammensetzen. So war das Puzzle erfunden. Die nächsten Puzzles waren dann wieder auf Holzplatten gemalt. Die hat man dann mit einer Laubsäge zersägt. Deshalb hat man sie auch ,Dschickso-Passel‘ genannt. So spricht man das richtig aus. ,Puzzle‘ ist das englische Wort für ,Verwirrung‘. Und ,Jigsaw‘ ist die Laubsäge. Mit so einer Laubsäge kann man toll um Ecken sägen. Der Name Laubsäge kommt aus Italien. Dort hat man nämlich früher vor allem schöne Laubblätter aus Holz zur Verzierung ausgeschnitten. So bin ich auf die Säge gekommen, Paula!“

„Na ja“, habe ich gemeint, „aber ich bin doch schon froh, dass meine Bilder auf Papier gedruckt werden und nicht auf Holz. Da reicht eine Schere für die Kinder zum Ausschneiden. Die haben die bestimmt auch im Kindergarten. Aber eine Säge . . .“

So, jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Ausschneiden und Puzzeln, liebe Kinder! Eure Paula

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