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Paula mag die Arbeit der Rettungshundestaffel

02.06.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Die Kinder vom Kinderhaus Kleine Insel in Zizishausen haben Besuch von der DRK-Rettungshundestaffel bekommen. In einem Brief berichten sie Paula davon.

Hallo, liebe Kinder,

heute habe ich einen Brief von den Kindern vom Kinderhaus Kleine Insel in Zizishausen bekommen. Sie haben mir einen Bericht geschrieben – und ich drucke ihn hier gerne auf meiner Seite ab. Denn der Bericht ist sehr spannend und interessant. Hier ist er:

„Wir hatten im Kinderhaus Kleine Insel in Zizishausen ein tolles Projekt zum Thema ,Superhelden‘. Dabei ging es nicht nur um Helden aus Geschichten. Es ging auch um Alltagshelden wie Polizei, Feuerwehr, Ärzte und andere Rettungskräfte. Auch Tiere haben eine Rolle gespielt. Zum Abschluss des Projekts hat uns Jessi mit etwas ganz Besonderem überrascht – die Rettungshundestaffel vom DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck hat uns besucht!

An einem Donnerstag ist ein Auto mit Blaulicht auf dem Dach vor das Kinderhaus gefahren. Ausgestiegen aus dem Auto sind zwei Männer, Yannik und Robert, die ganz viele Sachen ausgeladen haben. Auf dem Bild kannst du sehen, was sie alles mitgebracht haben. Das ist nämlich die Ausrüstung, die bei Rettungshunden zum Einsatz kommt.

Die grüne Weste ist für den Zugführer, die blaue für den Gruppenführer und dann gab es noch eine Schwimmweste für die Hunde und einen Klettergurt für die Menschen. Die Hunde bekommen im echten Einsatz eine ,Kenndecke‘. Auf der Decke ist ein Glöckchen dran, ein Licht und eine Flasche Wasser. Die Hunde sollen unterwegs etwas trinken können. Denn so ein Einsatz geht meistens echt lang.

Die Hunde haben erst noch ganz geduldig im Auto gewartet. Solange haben uns Yannik und Robert alles erklärt. Dann durften sie aus ihren Boxen raus und haben uns freudig begrüßt. Die Namen von den Hunden waren Elmo und Oona.

Die zwei Hunde wohnen bei Robert und Yannik zu Hause. Sie mussten zusammen ganz lang üben. Erst dann konnten sie Rettungshunde sein. Das nennt man Ausbildung. Das war bei Jessi auch so. So eine Ausbildung dauert etwa zwei oder drei Jahre. Für die Hunde ist das wie ein Spiel. Sie werden mit Leckerlis belohnt, wenn sie etwas gut gemacht haben. Wie gut sie schon geübt haben, konnten wir im Garten selbst sehen: Wir haben uns versteckt und die Hunde haben nicht gespickelt. Sie haben auf das Kommando von Yannik und Robert gewartet und uns dann gesucht. Das war ganz schön spannend und aufregend. Wir mussten nämlich so lange im Versteck bleiben, bis Yannik oder Robert gekommen sind und ihre Hunde mit einem Leckerli für die gute Suche belohnt haben.

Oona hat gebellt, um Robert zu zeigen, dass sie einen von uns gefunden hat. Elmo hat ein ,Bringsel‘ um den Hals gehabt und hat das ins Maul genommen, wenn er uns gefunden hat. Das hat echt Spaß gemacht und dann vor allem noch, die Hunde zu streicheln.

Als Dankeschön haben wir danach noch selbst Leckerlis in Knochenform für die Hunde gebacken. Jessi hat die dann zu Yannik und Robert gebracht. Die Rettungshundestaffel arbeitet ehrenamtlich. Deshalb kann man sie mit Spenden unterstützen. Auf der Homepage www.drk-rettungshund.de kann man alle Informationen dazu bekommen.

Liebe Grüße von den Kindern aus dem Kinderhaus Kleine Insel.“

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