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Paula mag Aprilenten

01.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Sie versteckt eines der lustigen Tiere heute

Hallo, liebe Kinder,

Paula Print hat ja heute auf dieser Seite für euch, liebe Kinder, eine Aprilente versteckt. Das ist eine Meldung, die nie und nimmer richtig sein kann. Einfach eine falsche Zeitungsmeldung – eine Ente. Wenn ihr diese falsche Meldung gefunden habt, schickt die Überschrift davon mit eurem Alter und eurer Adresse per E-Mail bis Freitag, 3. April, an paula@ntz.de. Zu gewinnen gibt es drei Schlaumeier-, äh, Aprilenten.
Paula Print hat ja heute auf dieser Seite für euch, liebe Kinder, eine Aprilente versteckt. Das ist eine Meldung, die nie und nimmer richtig sein kann. Einfach eine falsche Zeitungsmeldung – eine Ente. Wenn ihr diese falsche Meldung gefunden habt, schickt die Überschrift davon mit eurem Alter und eurer Adresse per E-Mail bis Freitag, 3. April, an paula@ntz.de. Zu gewinnen gibt es drei Schlaumeier-, äh, Aprilenten.

ich bin gerade immer beim Andreas zuhause. Wir arbeiten ja jetzt wie so viele am Computer zuhause. Das ist jetzt alles anders als sonst. Sonst würde ich ja immer durch die Stadt watscheln und mich umgucken. Aber gerade mache ich das nicht so viel. Wegen des Virus. Wie ihr auch, liebe Kinder!

Ich arbeite ja aber trotzdem für euch. Denn ihr wollt ja jeden Tag etwas zu lesen haben. Und auch was zum Spielen, zum Lernen oder zum Basteln. Das ist wichtig. Der Andreas hat mir auch einen kleinen Arbeitsplatz hier bei sich im Arbeitszimmer eingerichtet. Den muss ich euch mal zeigen. Heute habe ich aber eine Geschichte direkt zu dem Tag heute für euch.

Der Andreas hat nämlich vor kurzem zu mir gesagt: „Paula, eine Reporter-Zeitungsente braucht nicht nur etwas zu schreiben. Und einen Foto. Und einen Block und einen Stift. Du brauchst jetzt auch einen Kalender. Damit du hier zuhause nicht vergisst, welcher Tag es ist.“ Das finde ich toll. Jeden Tag gucke ich gleich morgens erst einmal in den Kalender. Da habe ich zum Beispiel am Freitag gesehen: „Heute ist Frühlingsanfang.“ Deshalb haben wir für euch auch ein paar lustige Sachen für den Frühling ausgesucht. Die findet ihr heute hier auf unserer Seite.

Gestern habe ich auch etwas ganz anderes bemerkt. Es war nämlich der 31. März. Ich bin zum Andreas gewatschelt und habe ihn angeschnattert: „He, heute ist der 31. März!“

Der Andreas hat mich angeguckt wie ein großes Auto. Wie ein Lastwagen. Dann hat er die eine Augenbraue etwas hochgezogen und den Kopf geschüttelt. Und gesagt hat er: „Ja, und wenn es regnet, ist es nass. Und nachts ist es meistens dunkel. Und ...“

„He, was soll denn der Quatsch?“, habe ich dazwischengeschnattert. „Das ist doch alles klar!“

„Ja“, hat der Andreas gemeint, „das stimmt schon. Aber genauso klar ist es: Heute ist der 31. März. Und morgen dann der 1. April. Da muss man jetzt nicht besonders überrascht sein, liebe Zeitungsente!“

Jetzt habe ich aber erst einmal so richtig losgeschnattert: „He, das ist es doch aber! Der 1. April! Da haben wir doch oft einen Scherz in der Zeitung. Da werden doch die Leute veräppelt. Mich hast du ja auch schon veräppelt! Weißt du noch, damals ... du hast behauptet: Ich, die Paula, bekomme einen tollen Stern auf einem Stein in der Fußgängerzone in Nürtingen mit meinem Namen. So wie manche berühmte Schauspieler in Amerika einen bekommen!“

Ich habe dem Andreas dann an unserem Computer den alten Artikel gezeigt. Er konnte sich dann natürlich wieder daran erinnern. Er hat gesagt: „Ja, klar, Paula. Das war lustig. Aber dieses Jahr ist das ein bisschen schwierig.“

Ich habe kurz überlegt. Und dann sind meine schönen runden Entenäuglein ein bisschen traurig geworden. Ich habe gesagt: „Ach, du meinst wegen des Virus. Und weil ja die Leute jetzt daheim bleiben sollen ... oder?“

„Genau“, hat der Andreas gemeint, „da hast du leider recht, Paula. Ein Aprilscherz funktioniert ja eigentlich so: Man erzählt den Leuten eine geschwindelte Geschichte. Und damit bringt man sie dazu, etwas Komisches zu tun. Bei Zeitungsscherzen guckt man dann, dass die Leute irgendwo hinkommen, weil sie das dann sehen wollen. Manche haben damals geglaubt: ,Die Paula bekommt einen Steinstern.‘ Die wollten die Übergabe sehen. Dann konnte man denen sagen: ,April, April – stimmt gar nicht!‘ Aber jetzt soll man die Leute ja nicht zusammenholen und irgendwo hinschicken. Und manche sind auch ein bisschen nervös wegen der Situation mit dem Virus und dem Zuhausebleiben.“

„Ja“, habe ich gesagt, „das verstehe ich. Aber solche erfundenen Geschichten nennt man ja auch Zeitungsenten! Können wir nicht so eine wenigstens auf unserer Seite bringen? Das wäre doch lustig. Und lachen ist doch gesund. Dann gucken wir, ob die Kinder sie finden? Oh, bitte, lass’ und das wenigstens machen!“

„Na gut, Paula“, hat der Andrea gemeint, „du bist halt ein richtiger Aprilscherzkeks. Dann lass’ uns mal eine Aprilente verstecken!“ Eure Paula

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