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Paulas Nachrichten

Paula macht einen Besuch auf der Baustelle

29.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hallo, liebe Kinder, habt ihr zu Ostern auch so viele Süßigkeiten bekommen? Also mein Osternest, das war wirklich randvoll. Eier aus Schokolade, aus Krokant, gefüllt mit Marzipan oder Nougat, richtige Hühnereier, gefärbt oder selbst bemalt und natürlich Osterhasen. Wirklich, ich habe mein Osternest fast nicht tragen können.

Aber dann die Entscheidung: Was probiere ich zuerst? Ging euch das auch so? Erst dem Hasen die Ohren anknabbern oder vielleicht doch zuerst ein Ei? Ich hab einfach alles probiert. Und...am Ende war mir furchtbar schlecht.

Na ja, da hab ich gedacht, ich gehe mal am Neckar spazieren. Und was glaubt ihr, wen ich da getroffen habe? Den Andreas. Mensch, hab ich mich gefreut.

Hallo Andreas, hab ich gesagt.

Hallo Paula, hat der Andreas geantwortet. Aber ehrlich, gesund hat er noch nicht ausgesehen. Ganz schmal ist er im Gesicht geworden. Und da hatte ich eine Idee: Ich bringe dem Andreas alle meine Ostereier, damit er wieder zu Kräften kommt. Und ich habe den Vorteil, dass ich nicht dick und rund werde, wenn ich nicht alle Süßigkeiten selber aufessen muss.

Ja, und dann bin ich weitergewatschelt am Neckar entlang bis zum Wörth. Das ist dort, wo man die Tennisplätze sieht, wenn man mit Papa oder Mama im Auto über die große Neckarbrücke fährt. Ich wollte mal schauen, ob die neue Straße bald fertig ist.

Und wie ich mich, ganz Zeitungsente und Reporterin, hinter die Absperrung begebe, kommt zufällig auch der Jürgen vorbei. Den kennt ihr bestimmt auch. Das ist doch der Fotograf von der Zeitung.

Hallo Jürgen, habe ich gesagt. Willst du die Baustelle fotografieren? Ja, hat der Jürgen gesagt, ich will mal schauen, ob man auf der neuen Straße vielleicht bald fahren kann.

Aber so richtig fertig hat das noch nicht ausgesehen. Wir haben Lastwagen gesehen, die sich nicht von der Stelle bewegten, und ganz vereinzelt ein paar Arbeiter. Da habe ich einen älteren Mann entdeckt, der hatte seinen Enkel an der Hand. Den Kleinen kenne ich vom Kindergarten.

Hallo Paula, hat mich der Mann begrüßt. Und dann hat er gesagt: Ich komme immer wieder auf die Baustelle, aber das einzige, was sich da bewegt, ist der Zug, der über die Bahnbrücke fährt.

Das habe ich nicht gleich kapiert. Aber dann ist mir doch ein Licht aufgegangen. Der Mann findet wohl, dass auf der Baustelle nicht viel gearbeitet wird.

Vielleicht hat die Baufirma nicht genug Arbeiter, hat sich der Mann gefragt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft die gesagt haben, dass die Straße endlich fertig ist. Und jetzt kann man immer noch nicht drauf fahren.

Ja, habe ich gesagt. Das ist nicht nett, dass die Autofahrer immer einen Umweg fahren müssen und manchmal im Stau stehen. Im Stau stehen macht nämlich überhaupt keinen Spaß.

Übernächste Woche soll die Straße fertig werden. Ob das wohl stimmt, habe ich den Mann gefragt.

Dann müssen aber noch mehr Bauarbeiter auf die Baustelle kommen und mal so richtig anpacken, hat der gesagt. Dann ist er mit seinem Enkel nach Hause gegangen. Denn zu sehen gabs auf der Baustelle an diesem Tag wirklich nicht viel. Eure Paula

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