Paulas Nachrichten

Paula kennt das Versteck der Spiele

21.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Was machen wir denn jetzt zu Hause?

Hallo, liebe Kinder,

das ist jetzt komisch: es ist schönes Wetter und wir dürfen uns nicht draußen auf den Spielplätzen treffen. Dabei könnt ihr ja nicht in die Schule oder in den Kindergarten, liebe Kinder! Wir alle müssen ja wegen des Virus aufpassen. Ich bin in dieser Woche zum Andreas nach Hause. Denn der Andreas hat mir schon einmal erklärt: „Paula, du gehörst zur Familie. Du kannst immer bei uns sein!“

Also bin ich zum Andreas gewatschelt. Er hat mich begrüßt und mich gleich reingelassen. Ich habe natürlich gleich losgeschnattert: „He, wie ist denn das jetzt mit diesem Virus? Wie machen wir das denn mit der Zeitung?“

Der Andreas hat ganz lieb gelächelt. Und dann hat er gesagt: „Wir machen natürlich weiter jeden Tag eine Zeitung. Da hilft uns das Homeoffice dabei!“

„Was?“, habe ich geschnattert, „ Wer ist denn der komische Hoamo? Und wieso hilft der uns, wenn er doch fies ist?“

Der Andreas hat mich ganz groß angeguckt. Wie ein Lastwagen. Dann hat er gesagt: „Fies? Wer soll fies sein? Äh, keiner. Wir arbeiten super zusammen in unserer Redaktionsmannschaft. Da ist keiner fies. Jeder hilft so gut er kann. Das ist jetzt sehr gut: Wir sind Freunde, die zusammen eine Zeitung machen! Das weißt du doch, Paula!“

„Äh, ja“, habe ich geschnattert, äh, gestottert. „Aber du hast doch das mit dem Hoamofies gesagt!“

Jetzt musste der Andreas richtig lachen. Und dann hat er gesagt: „Ach, Hoamofies! Ich habe das nicht so gesagt. Ich habe ,Homeoffice‘ gesagt. Das schreibt man H-o-m-e-o-f-f-i-c-e. Das ist ein englisches Wort. Das heißt einfach so viel wie ,Büro zu Hause‘. Man kann über das Internet von zu Hause aus arbeiten. Dann müssen wir nicht so viel raus. Dadurch gibt es weniger Kontakte zwischen allen. So bleiben mehr vom Virus verschont. Dazu sollen jetzt alle beitragen. Das ist wichtig. Damit die alten und kranken Menschen das Virus nicht bekommen. Für die ist das ja gefährlicher wie für die jungen und gesunden.“

„Ja, das stimmt“, habe ich gemeint, „dann müssen wir alle helfen. Das mit der Arbeiten von zu Hause aus ist ja dann gut.“

Aber dann habe ich überlegt: „Hm, aber viele können ja gar nicht von zu Hause arbeiten . . .“

„Ja“, hat der Andreas gemeint, „das sind die Helden. Die Ärzte und die Kranken- und Altenpfleger. Aber auch die Polizisten zum Beispiel. Oder die Postboten und die Lastwagenfahrer. Und auch die, die in den Lebensmittelläden arbeiten natürlich. Und viele andere, die tapfer weiterarbeiten. Die verdienen oft nicht mal angemessen viel Geld. Denen müsste man viel mehr zahlen.“

„Hoffentlich denken alle daran“, habe ich gemeint, „hoffentlich vergessen das nicht alle nach dem Virus wieder.“

„Klar“, hat der Andreas gemeint, „wir werden sie daran erinnern. Das müssen wir Zeitungsmenschen und Zeitungsenten uns merken. Auch wenn unsere schlauen Wissenschaftler bald einen Impfstoff und Medikamente herstellen werden können. Denn die arbeiten ja schon daran.“

„Hm“, habe ich mir überlegt. „Und wie können wir im Moment noch helfen?“

„Das ist eine gute Frage, Paula“, hat der Andreas gemeint. „Wir von der Zeitung müssen weiter eine Zeitung machen. Damit alle informiert sind und etwas zum Lesen haben. Und du könntest dir ja was für die Kinder überlegen.“

Das fand ich toll. Dann habe ich gleich mal nachgedacht: Wir machen jeden Tag erst einmal die täglichen Nachrichten von mir für die Kinder größer. Das machen wir jetzt schon. Und dann habe ich mir überlegt: Ich mache mein Quiz jeden Samstag jetzt auf jeden Fall weiter. Dann habt ihr, liebe Kinder, immer was zum Rätseln und Lesen. Ja, und ich denke, ich schreibe euch jetzt öfter mal einen Brief. Nicht nur samstags.

Das habe ich dem Andreas gesagt. Und der fand meine Ideen richtig gut. Aber dann habe ich gemeint: „Hm, und was machen wir nach der Arbeit? Wir sollen ja jetzt nicht draußen spielen und so. Und Fernseh- und Handygucken mag ich ja nicht dauernd . . .“

Der Andreas wollte gerade etwas sagen. Aber dann ist mir etwas eingefallen: „He, ich habe eine Idee! Früher haben wir doch viel mehr Spiele zu Hause gemacht. Mit Würfeln und so. Auf dem Tisch und auf dem Fußboden. Da war dein Sohn ja noch viel kleiner. Aber das können wir jetzt doch auch wieder machen! He, ich weiß, wo die Spiele sind!“

Ich bin schnell losgewatschelt und habe die richtige Schublade gleich gefunden. Wir können dann bald losspielen, liebe Kinder! Eure Paula

Wenn ihr Ideen habt für die Freizeit zu Hause, schickt Paula doch gerne per EMail an paula@ntz.de ein Bild mit ein paar Zeilen. Auch über Postkarten freut sich Paula. Ihre Adresse: Paula Print, Carl-Benz-Straße 1, 72622 Nürtingen. Paula berichtet dann in ihren Nachrichten darüber!

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