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Paula ist auf dem Bild richtig gut getroffen

22.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Das erste Teil ihres großen Puzzleposters zeigt ihr rundes Entenäuglein

Das ist das erste Puzzleteil für Paulas großes Puzzleposter.
Das ist das erste Puzzleteil für Paulas großes Puzzleposter.

Hallo, liebe Kinder,

gestern bin ich im Heimbüro an unserem Schreibtisch gesessen. Der Andreas ist endlich wieder einmal dazugekommen. Er ist nämlich wieder vom Urlaub zurück. Ich wollte ihn gleich mal nach seinen Abenteuern fragen. Er hat oft lustige und interessante Geschichten zu berichten.

Der Andreas war aber schneller als ich und hat zu mir gesagt: „Na, Paula, ich komme vom Urlaub heim – und du spielst Karten!“

„Was?“, habe ich ihn angeschnattert, „ich spiele Karten? So ein Quatsch! Ich arbeite! Ich arbeite an meinem Puzzleposter!“

Der Andreas hat geantwortet: „Ach, ich verstehe! Das sind Puzzlekarten! Klar doch!“

Dabei hat er auf meinen Computerbildschirm geguckt. Und da habe ich seinen Witz natürlich verstanden. Ich hatte da alle sechs Puzzleteile von meinem großen Puzzleposter vor mir. Und ich habe überlegt, welches Teil ich zuerst bringen soll.

Der Andreas hat gelacht und gemeint: „Alles klar, Paula. Ich wollte dich nicht allzu sehr ärgern. Das sehe ich ja. Wir haben das ja beim Jürgen, unserem Freund und Fotografen, in Auftrag gegeben. Er hat ein tolles Bild von dir gemacht! Weißt du, wie du da aussiehst?“

Ich habe mir das ganze Bild angeguckt. Aber mir ist nichts aufgefallen. Also habe ich ihn mit meinen großen runden Entenäuglein angeguckt und gemeint: „Hä? Wie soll ich denn auf dem Bild aussehen? Das verstehe ich nun überhaupt nicht!“

Der Andreas hat schon wieder gelacht. Dann hat er gesagt: „Na, Paula! Du siehst auf dem Bild aus wie meine liebe, schlaue, neugierige Zeitungsente Paula Print!“

„Was?“, habe ich gleich losgeschnattert, „das ist ja jetzt nichts Neues! Sollte ich vielleicht aussehen wie ein Zeitungskrokodil? Oder wie ein Zeitungsaffe? Äh, oder wie ein Zeitungshund? Dann würde ich ja auch bellen und nicht schnattern. Hm, und ich könnte dich nicht nur mit meinem orangenen Entenschnabel kneifen. Ich könnte dich so richtig beißen mit meinen Zeitungshundezähnen. Aber natürlich nur, wenn du frech bist und mich ärgern willst!“

„Aber Paula, jetzt reg dich doch nicht gleich so auf“, hat der Andreas gemeint. „Das ist doch die große Kunst beim Fotografieren: Dass man alle so fotografiert, wie sie aussehen. Da sagt man dann: ,Du bist gut getroffen!‘“

Das hat mich wieder erschreckt. Ich habe wieder geschnattert: „Getroffen? Oh je! Mit was denn? Mit einem Ball abgeworfen? Oder womöglich mit einem Speer getroffen? Wir haben da heute einen Artikel über einen Speerwerfer auf unserer Seite. Der hat schon einmal einen armen Schneemann mit seinem Speer getroffen und ich . . .“

„Oh nee“, hat mich der Andreas unterbrochen, „mit dem Foto hat dich der Jürgen gut getroffen!“

Das fand ich noch schlimmer. Ich habe geschnattert: „Mit dem Foto? Mit dem Riesenapparat? Wenn er mich mit dem auf den Kopf trifft, oh je . . .“

Jetzt hat der Andreas die Augen verdreht und gemeint: „Nein, nein, Paula. Du brauchst keine Angst haben. Das sagt man nur so. Wenn man auf einem Bild gut getroffen ist, sieht man darauf aus so wie ein Wirklichkeit.“

„Ach so“, habe ich gemeint, „dann freue ich mich über diesen Treffer. Und die Kinder freuen sich bestimmt auch über das Puzzleposter. Sollen wir denn dann als erstes Teil gleich eines von meinen schönen runden Entenäuglein nehmen?“

„Natürlich, Paula, das ist eine gute Idee. Und die anderen Teile mit deinem Gefieder, mit deinem Schnabel, mit deinem anderen Entenäuglein oder mit deinen Watschelbeinen bringen wir dann in den nächsten drei Wochen in der Zeitung!“ So machen wir’s! Eure Paula

Wenn ihr das Puzzleposter fertig gebastelt habt, könnt ihr unter paula@ntz.de per EMail ein Bild von euch mit eurem fertigen Puzzleposter schicken. Paula bringt sie in der Zeitung und verlost unter allen Teilnehmern, nicht nur unter den Projektkindern, zehn kleine Puzzlepaulas.

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