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Paula freut sich aufs Fest mit ihren Lieben

22.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Früher war es auch ganz ohne Pandemie schwierig, einen Besuch bei den Großeltern zu machen.

Hallo, liebe Kinder,

jetzt ist ja gleich wieder Weihnachten. Leider müssen wir uns auch wieder mit Corona herumärgern. Dabei freuen wir uns doch immer auf das Zusammentreffen mit unseren Lieben! Na ja, und ein bisschen freuen wir uns auch auf das leckere Essen und die Geschenke . . . Ich gebe das schon zu!

Das mit dem Treffen wird ja vielleicht wieder schwieriger. Gerade wenn die Kinder ihre Großeltern treffen wollen. „Das finde ich blöd“, habe ich zu meinem Reporterfreund Andreas gesagt.

Der Andreas hat geantwortet: „Aber früher war das auch ohne Corona nicht immer ganz einfach. Denk mal an die Zeiten während des Krieges, Paula. Und auch die Zeit danach war nicht einfach. Das ist zwar schon sehr lange her. Aber manche Menschen können sich schon noch gut daran erinnern. Schau mal, wir haben da einen Brief bekommen!“

Ich habe mir den Brief angeschaut. Den hat uns ein Leser geschrieben. Der heißt Jörg Zimmer und er kommt aus Nürtingen. Er ist 83 Jahre alt. Trotzdem schaut er sich immer gerne die Seite mit meinen Nachrichten für euch an, liebe Kinder! Das freut mich natürlich sehr. Und er liest schon seit Jahrzehnten die Nürtinger Zeitung. Darüber freue ich mich auch sehr.

Über seinen Brief habe ich mich auch sehr gefreut. Da schaut er nämlich auf seine Kindheit zurück. Vor 75 Jahren war er acht Jahre alt. Da war der Zweite Weltkrieg gerade zu Ende. Damals wohnte er noch in der Nähe von Stuttgart.

Von dort wollte er seine Großeltern in Baden-Baden besuchen. So wie viele von euch das vielleicht auch immer machen. Vielleicht jetzt sogar an Weihnachten. Von Stuttgart nach Baden-Baden sind das ungefähr 100 Kilometer mit dem Auto, hat mir der Andreas erklärt. Da fährt man normalerweise gerade mal ein bisschen länger als eine Stunde – wenn auf der Autobahn kein Stau ist.

Und auch mit dem Zug ist man da eigentlich schnell angekommen – wenn der Zug keine Verspätungen hat oder sogar ausfällt. Mit dem rasend schnellen ICE braucht man eine starke Stunde. Und mit anderen, langsameren Zügen auch nicht länger als zwei Stunden.

Früher aber, als der Jörg noch ein achtjähriger Junge war, war das anders. Da dauerte das viel länger! Davon erzählt er euch heute in seinem Brief, den ich euch hier abdrucke! Eure Paula

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