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Paula findet die Paperkids so richtig toll

30.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Wer bringt eigentlich die Zeitungen immer zu den Kindern?

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche haben der Andreas und ich uns von unserem Heimbüro aus um unser Projekt „Zeitung in der Grundschule“ gekümmert. Da bekommen Viertklässler von uns die Zeitung ins Klassenzimmer geliefert. Dann können die Kinder die lesen. Dadurch lernen sie die Zeitung kennen. Sie üben das Lesen. Und sie bekommen viele Geschichten mit. Ach ja, und mich lernen sie auch so richtig kennen. Das freut mich.

Na ja, den Andreas, meinen Freund, den Reporter, lernen sie auch kennen. Der besucht die normalerweise im Klassenzimmer. Aber wegen Corona geht das diesmal nicht. Deshalb macht er mit manchen Klassen Videokonferenzen mit dem Computer. Das klappt ganz gut. Ich sitze dann am Schreibtisch und schnattere ab und zu auch etwas dazwischen.

Am Anfang der Woche ist mir etwas eingefallen. Das hat mich ein bisschen erschreckt. Deshalb habe ich gleich losgeschnattert: „Hey, Andreas! Du kannst die Kinder nur per Internet besuchen! Und wie bekommen die jetzt unsere Zeitung? Die sind doch jetzt wieder gar nicht in der Schule. Die lernen doch wieder von zuhause aus! Die kann man doch nicht durchs Internet verschicken!“

Der Andreas hat gemeint: „Na ja, ganz stimmt das nicht, liebe Paula! Die Kinder können schon durch das Internet die Zeitung bekommen. Sie können sie mit einer App, also mit einem Programm auf dem Handy lesen, oder auf unserer Webseite.“

„Ja, klar“, habe ich geantwortet, „aber das habe ich ja nicht gemeint. Denn das mit dem Internet ist ja ganz nett. Aber ich als Zeitungsente lese schon auch noch gerne die Zeitung aus Papier. Deshalb habe ich ja auch so ein Gefieder. Und wie kriegen die Kinder jetzt die Papierzeitung?“

Der Andreas hat geantwortet: „Tja, Paula, unsere Leser bestellen die Zeitung nach Hause. Da bringen sie unsere tapferen Austräger immer in den Morgenstunden hin. Bei den Projektkindern ist das anders. Da werden von unseren Mitarbeitern die Zeitungen für die ganzen Klassen direkt in die Schulen gefahren und . . .“

„Ja, das meine ich doch“, habe ich ganz aufgeregt dazwischengeschnattert. „Aber da sind doch die Kinder gerade gar nicht!“

„Richtig“, hat mir der Andreas erklärt, „aber die Klassen haben sich mit ihren Lehrkräften etwas einfallen lassen. In vielen Schulen können sich die Kinder die Zeitungen abholen. In manchen Schulen werden sie aber auch von den Pejperbois und Pejpergörls gebracht?“

„He?“, habe ich gefragt, „wer sind die denn?“

Der Andreas hat gelacht und gemeint: „Das schreibt man P-a-p-e-r. Das ist das englische Wort für ,Papier‘. So nennt man einfach die Zeitung. Und B-o-y-s sind Jungs und G-i-r-l-s sind Mädels. Vielleicht sollten wir einfach Paperkids sagen. In Zizishausen an der Inselschule zum Beispiel melden sich nämlich Mädels und Jungs freiwillig. Die holen die Zeitung in der Schule und verteilen sie an ihre Klassenkameraden im Ort!“

„Die finde ich toll, die Paperkids! Mit denen würde ich gerne mal richtig mitflattern beim Verteilen“, habe ich gesagt. Eure Paula

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