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Paula auf der Suche nach Meer-Enten

23.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paula auf der Suche nach Meer-Enten

Hallo liebe Kinder,

als ich unlängst zum Andreas gekommen bin, hat er gerade seinen Koffer gepackt.

Na, geht’s schon wieder in den Urlaub?, habe ich ihn gefragt.

Ja, es geht in den Urlaub, hat er geantwortet. Aber schon wieder ist ja nicht richtig. Wer arbeitet, muss manchmal auch in den Urlaub gehen. Sonst hat er keine Kraft zum Arbeiten, hat er gemeint.

Ist in Ordnung, habe ich ihn beruhigt. Du kannst ja ruhig gehen. Ich passe so lange hier in Nürtingen auf. Wo gehst du denn hin? In die Berge oder ans Meer?

Diesmal gehen wir auf eine Insel mit Bergen und Meer, hat er mir gesagt.

Das ist schön, habe ich mir gedacht. Und ich wollte gleich wissen: Gibt es im Meer auch Enten?

Nee, Paula, da gibt es Möwen und andere Vögel. Aber Enten schwimmen eigentlich nur auf Seen, Flüssen und Bächen. Und nicht im Meer.

Das habe ich mir schon gedacht, habe ich gesagt. Sonst wären das ja auch Meer-Enten. Und von denen habe ich noch nie was gehört.

Meer-Enten?, hat der Andreas gelacht. Das ist lustig, Paula. Aber dafür gibt es andere Meer-Tiere. Zum Beispiel Meerkatzen.

Diesmal war ich überrascht. Ich habe zum Andreas gesagt: Meerkatzen? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Sind das Katzen, die im Meer schwimmen und immer miauen, wenn ein Fisch vorbeikommt? Katzen mögen doch Fische.

Nein, nein, Paula, hat der Andreas gesagt. Ich erkläre dir das: Die Meerkatzen sind eigentlich Affen. Man nennt sie Katzen, weil sie den Katzen ähnlich sind. Und das Wort Meer hängt man vorne dran, weil sie über das Meer von Afrika nach Europa gebracht wurden.

Mit den Meerschweinchen ist es genauso, hat er noch gesagt.

Meerschweinchen? Schweine, die im Meer schwimmen und quieken? Das glaube ich gleich, dass es das nicht gibt.

Und damit hast du recht, Paula. Die Meerschweinchen sind nach den Schweinen benannt, weil sie so ähnlich wie die Schweine quieken können. Und das Wort Meer wurde wieder vorne drangehängt, weil sie von Südamerika übers Meer zu uns gebracht wurden.

Tja, habe ich gesagt, dann weiß ich auch, dass der Meerrettich auch übers Meer zu uns gebracht wurde. Den will ich nämlich auch in meinem Garten anbauen, habe ich ganz stolz gesagt.

Und was hat der Andreas wieder Schlaues dazu gewusst? Das stimmt nicht ganz, hat er gesagt. Der Meerrettich ist einfach ein größerer Rettich. Und vor der Ritterzeit haben die Deutschen statt dem Wort größer das Wort „mer“ gesagt. So hat er seinen Namen bekommen.

Na, vielleicht werden ja mal irgendwelche besonderen Enten übers Meer zu uns gebracht. Dann habe ich ja doch noch meine Meer-Enten. Ihr könnt mir ja Bescheid sagen, wenn ihr irgendwo im Urlaub welche entdeckt, liebe Kinder! Eure Paula

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