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Parkour – die ganze Stadt als Spielplatz

03.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Träge gluckert ein Springbrunnen in der Mittagshitze. Eine Frau mit Kinderwagen überquert den Platz. Plötzlich springt ein Junge in neongelben Turnschuhen von einem Geländer über einen zwei Meter breiten Spalt. Er rennt weiter, nimmt Anlauf und zieht sich eine senkrechte Wand hinauf.

Warum Fabian das macht? Er trainiert Parkour. Dabei überwinden die Leute alles Mögliche, was ihnen in der Stadt im Weg steht – zum Beispiel Mauern. „Für normale Leute ist ein Geländer ein Hindernis. Für mich ist das ein Spielplatz“, sagt Fabian in einer Verschnaufpause. Das Ziel sei, in einer fließenden Bewegung über die Hindernisse zu kommen.

Er fing mit 13 Jahren mit dieser Sportart an. Vorher fuhr er nur ein bisschen Skateboard. Inzwischen hat ein Trainer ihn entdeckt. Fabian machte eine Ausbildung zum Co-Trainer. Und eine Jury wählte ihn für eine Show aus. Seitdem übt er mehrmals die Woche hart. Aus dem Stand kann Fabian etwa so weit springen wie eine Tischtennisplatte lang ist.

Als er einen Salto über eine Hecke macht, bleibt ein älterer Mann stehen. „Wow!“ ruft er. „Viele Leute denken, dass wir Eigentum kaputt machen und nicht vorsichtig damit umgehen. Aber es gibt Regeln beim Parkour“, erklärt er: „Man muss den Ort so hinterlassen, wie man ihn vorgefunden hat, man darf niemanden belästigen.“ Und man dürfe es nur an Orten machen, an denen man sein darf.

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