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Oberster Bestimmer der USA?

15.09.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kaum ein Politiker scheint so mächtig zu sein wie der Präsident der USA. Aber was darf er eigentlich wirklich bestimmen, ohne jemanden zu fragen? Dazu gibt es genaue Regeln.

Als Chef legt er natürlich fest, welche Menschen zu seiner Mannschaft gehören. Gemeint sind die Leute seiner Regierung, die Minister. Die Minister kümmern sich um bestimmte Bereiche – etwa um die Schulen im Land. Oder um alles, was mit der Gesundheit der Menschen zusammenhängt. Die Minister beraten den Präsidenten.

Als oberster Boss gilt der Präsident, wenn es um die Soldaten der USA geht. Man sagt dazu das Militär. Auch Gesetze gelten erst, wenn der Präsident sie unterschreibt. Das heißt aber nicht, dass er solche Regeln einfach festlegt.

Denn ein Allein-Bestimmer ist der Präsident nicht wirklich. Es gibt nämlich zig Frauen und Männer, die ihn kontrollieren. Die Politiker gehören dem Kongress an. Der Kongress ist wiederum in zwei Gruppen geteilt: in das Repräsentantenhaus und den Senat. Die meisten Politiker dort gehören zu den Republikanern oder zu den Demokraten. Der jetzige Präsident – Barack Obama – gehört zu den Demokraten.

Der Präsident muss den Politikern im Kongress berichten. Er erzählt ihnen dann etwa, wie die Lage des Landes so aussieht. Nicht ständig, aber ab und zu. Außerdem kann er nicht einfach so das Geld des Staates ausgeben – etwa für Schulen, die Armee oder alte Leute. Der Kongress muss dem zustimmen. Wenn der Präsident seine Pläne dort nicht durchbekommt, muss er manchmal nachgeben. So ist also auch der mächtigste Mann der Welt nicht immer so mächtig.

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