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Nur zwei Parteien in den USA

08.10.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie haben sehr verschiedene Meinungen

Joe Biden (links), der ehemalige Vizepräsident der USA und einzig verbliebener Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten. US-Präsident Donald Trump (rechts) von den Republikanern will Präsident im Land USA bleiben. Joe Biden von den Demokraten möchte das verhindern und will selbst Präsident werden.  Foto: Rourke/Semansky/AP
Joe Biden (links), der ehemalige Vizepräsident der USA und einzig verbliebener Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten. US-Präsident Donald Trump (rechts) von den Republikanern will Präsident im Land USA bleiben. Joe Biden von den Demokraten möchte das verhindern und will selbst Präsident werden. Foto: Rourke/Semansky/AP

(dpa) Die USA sind ein Land, in dem es nur zwei große Parteien gibt: die Republikaner und die Demokraten. Politiker beider Parteien streiten oft. Das muss aber nicht schlecht sein. Schließlich müssen Wähler klar erkennen können, für was eine Partei steht.

Die Demokraten setzen sich stärker für die ärmeren Leute ein. Die Republikaner vertreten eher Interessen der Reichen und großen Firmen. Den Unterschied bemerkt man etwa beim Thema Steuern. Das ist Geld, das Menschen und Firmen an den Staat abgeben. Dieser bezahlt damit bestimmte Dinge, etwa Straßen.

Wer reich ist, zahlt mehr Steuern als jemand mit niedrigem Einkommen. „Deshalb wollen die Demokraten höhere Steuern, damit die Regierung mit diesem Geld Arme unterstützen kann“, erklärt ein Experte. Die Republikaner wollen niedrige Steuern, damit die Firmen hohe Gewinne machen und vielen Menschen einen Job anbieten können.

Ein anderes Streit-Thema ist das Klima. Die Demokraten wollen umweltfreundliche Energie fördern, etwa Sonnenenergie. „Die Republikaner lassen hingegen weiter nach Öl und Gas bohren“, sagt ein Fachmann. Diese Energie-Quellen gelten als umweltschädlich.

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