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Nur in der Krippe stehen wäre für Richard nichts

12.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Als Figur in der Weihnachtskrippe kennt ihn jeder – den Esel. Dabei stehen Esel eigentlich ganz selten still irgendwo herum. Lieber sind sie draußen unterwegs. So wie Esel Richard. Er ist ein Packesel.

Foto: Julia Rudorf
Foto: Julia Rudorf

Esel Richard steht auf der Weide und lauscht aufmerksam mit seinen langen Ohren. „Kommt, Esel, kommt!“, ruft es durch den Wald. Und Esel Richard kommt. Er weiß, dass er Besuch bekommt. Von seiner Besitzerin, Sarah Fuchs. Schon von Weitem ruft er ihr ein lautes „I-ah!!!“ entgegen.

Richard ist einer von elf Eseln, die bei Sarah Fuchs in Stolzenhagen leben. Stolzenhagen ist ein kleiner Ort in Brandenburg. Dort können Besucher mit den Eseln von Sarah Fuchs Wandertouren unternehmen. Richard trägt dann das Gepäck und den Proviant. Er ist ein richtig ausgebildeter Packesel – davon gibt es in Deutschland gar nicht so viele.

„Esel waren früher als Arbeitstiere ganz normal. Sie haben für die Bauern das Getreide getragen und für die Müller die Mehlsäcke“, erzählt Sarah Fuchs. Zum Reiten eignen sich die meisten Esel dagegen nicht so gut. „Esel sind zwar starke Tiere. Aber sie sollten nicht zu schwere Lasten tragen“, sagt Sarah Fuchs. Sonst bekommen Esel Probleme mit dem Rücken.

Esel Richard und die anderen Esel sind auch nicht unbedingt zum Reiten da. Als Packesel haben sie deshalb auch andere Sättel als Reitpferde. Wenn Richard Gepäck trägt, bekommt er dafür einen besonderen Packsattel um. Das ist ein spezielles Gestell aus Holz, an dem dann Körbe befestigt werden können. Damit das den Esel nicht am Bauch scheuert, kommt eine dicke Decke darunter.

Einmal wurde Sarah Fuchs gefragt, ob einer ihrer Esel einen Abend lang mal nicht als Packesel arbeiten könnte – sondern als Schauspieler. Und zwar bei einem Krippenspiel. Da sollte ein echter Esel in der Krippe stehen. Daraus wurde nichts, und Sarah Fuchs war ein bisschen froh darüber. „Esel können wirklich viel. Aber nur ruhig in der Ecke stehen – das finden sie eher langweilig!“

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