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Nur im Kreis schwimmen!

03.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Abstand halten im Freibad ist gar nicht so einfach

Der Sommer ist da, auf ins Freibad! Aber was ist denn hier nun wieder los? Statt wild durcheinanderzuplanschen, schwimmen die Leute alle im Kreis! Und es ist auch ganz schön wenig los. Warum das denn?

VALLENDAR/TRIER (dpa). Der Grund dafür ist das Coronavirus. Denn damit sich möglichst niemand ansteckt, muss überall genügend Abstand eingehalten werden.

Einbahnstraßen-Regelung beim Schwimmen

Ein Hinweisschild am Beckenrand weist auf die Abstandsregeln hin. Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen maximal 300 Besucher in zwei Zeitfenstern vormittags und nachmittags kommen. Wenn alle im Kreis schwimmen, fällt das Abstandhalten leichter. Fotos: Thomas Frey
Ein Hinweisschild am Beckenrand weist auf die Abstandsregeln hin. Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen maximal 300 Besucher in zwei Zeitfenstern vormittags und nachmittags kommen. Wenn alle im Kreis schwimmen, fällt das Abstandhalten leichter. Fotos: Thomas Frey

Im Bundesland Rheinland-Pfalz haben sich einige Freibäder deshalb eine Einbahnstraße in den Becken überlegt. Hier darf man jetzt nur noch in eine Richtung im Kreis schwimmen.

„Das wird von den Leuten super angenommen. So kann problemlos geschwommen werden“, erzählt der Schwimmmeister eines Freibads. Statt einiger Tausend dürfen dort jetzt auch nur noch höchstens 300 Menschen gleichzeitig baden.

Weitere Maßnahmen in Freibädern sind zum Beispiel eine Maskenpflicht auf dem Weg zum Klo.

Oder die Reservierung im Internet, damit die Schlange vor dem Bad nicht zu lang wird.

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