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Noch mehr Regeln für die Körper der Tiere

08.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nicht nur die Eisbären im Artikel nebenan haben sich an ihre Umwelt angepasst. Das kann man auch bei anderen Tieren sehr gut beobachten.

BERLIN. Wusstest du zum Beispiel, dass die Größe ihrer Ohren etwas über den Lebensraum von Tieren verraten kann? Indem sie Tiere und Pflanzen beobachten, haben Forscher schon viele Erkenntnisse über unsere Natur gewonnen. Dabei ist unter anderem die Bergmannsche Regel entstanden. Doch es gibt noch andere Regeln.

An Elefanten lässt sich zum Beispiel beobachten: Der Afrikanische Elefant hat größere Ohren als der Asiatische Elefant. Das bereits ausgestorbene Mammut, das in kalten Gegenden lebte, hatte vergleichsweise winzige Ohren. Bei Füchsen ist das ganz ähnlich. Die Ohren der Polarfüchse sind kleiner als die Ohren der Wüstenfüchse.

Der Grund: Größere Körperanhänge geben mehr Wärme an die Umgebung ab. In wärmeren Gebieten kann also eine große Oberfläche von etwa Ohren den Tierkörper besser abkühlen. Der Forscher Joel Allen hat das beobachtet. Nach ihm ist die Allensche Regel benannt. Sie besagt, dass Gliedmaßen wie die Ohren oder der Schwanz bei Säugetierarten größer werden, je wärmer ihr Lebensraum ist.

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