Paulas Nachrichten

Nico aus Argentinien erzählt von sich

20.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nico lebt in Argentinien in Südamerika. Der Elfjährige spielt gerne Gitarre und er liebt es, mit seinen Freunden draußen zu sein. Mit seinem Vater saust er über das Wasser. Und bei seiner Mutter entdeckt er Spannendes, wenn er aus dem Fenster schaut.

Wenn Nico morgens aus dem Fenster guckt, überblickt er fast die ganze Stadt von Buenos Aires. Der Elfjährige wohnt in der riesigen Hauptstadt von Argentinien, einem Land in Südamerika. In vielen Vierteln von Buenos Aires stehen Hochhäuser. Nicos Eltern leben getrennt. „Bei meiner Mutter wohnen wir im 16. Stockwerk“, erzählt der Junge. Er könne von da aus auch einen Fluss und manchmal auch Schiffe sehen. Zur Schule hat er es nicht weit. „Wenn ich bei meiner Mutter bin, gehe ich allein zu Fuß zur Schule, das ist in einer ruhigen Gegend.“

Am liebsten mag Nico in der Schule den Sport-Unterricht mit vielen Ball- und Rennspielen. Doch er gibt zu: „Mathematik mag ich eigentlich auch ein bisschen. Und natürlich Musik!“

In seiner Freizeit macht Nico die auch selbst. Seit er zu seinem letzten Geburtstag von seinem Vater eine Gitarre bekommen hat, spielt er begeistert das Instrument. „Ich habe Unterricht und versuche auch selbst viel zu lernen“, erklärt Nico. Seit Kurzem ist er auch Mitglied in einer Band. „Ein paar Freunde haben mich gefragt, ob ich mitmachen möchte, und da habe ich natürlich Ja gesagt!“

Außerdem nimmt der Elfjährige Englisch-Unterricht, sonst spricht er Spanisch. Und er spielt viel mit anderen Kindern, die auch in den Hochhäusern wohnen. „Wenn wir Zeit haben, klingeln wir immer bei den anderen Kindern, damit sie runter kommen. Dann gehen wir oft zusammen in den Park und spielen Fußball“, erzählt der Schüler.

Unter der Woche ist Nico bei seiner Mutter, am Wochenende bei seinem Vater. „Mein Vater hat ein Motorboot“, berichtet Nico. Er schippert gerne zusammen mit seinem Vater in einem Flussgebiet etwas außerhalb der Stadt herum – und er verrät: „Manchmal darf ich das Boot auch ein bisschen steuern.“

Hier ist Nico bei seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung, dem Gitarrenspiel. Foto: Lea Richtmann

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