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Nicht pusten und nicht schlecken

19.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Eine Schramme tut oft richtig weh. Zur Beruhigung hilft es manchmal, auf die Wunde zu pusten. Vielleicht schleckt man auch mal mit der Zunge darüber, wenn es blutet. Beides ist allerdings nicht so gut.

Im Mund sind viele Keime. Die stören zwar eigentlich nicht, sollten aber nicht in offene Wunden kommen. Der Körper muss dann gegen all diese Erreger kämpfen, bevor er die Wunde heilen kann.

Die Keime können zu Entzündungen führen. Dann wird die Wunde nach einer Weile rot, tut weh und fühlt sich ganz warm an. Statt zu pusten oder die Wunde abzulecken, kann man sie mit Trinkwasser abspülen. Das sollte man aber nur machen, wenn die Wunde dreckig ist, etwa durch Erde.

Man kann sie auch mit einem Mittel desinfizieren. Das hilft dabei, Krankheitserreger in der Wunde zu bekämpfen.

Wer mag, klebt dann noch ein Pflaster über die Wunde. Allerdings sollte noch Luft an die verletzte Stelle kommen können.

Nun kann der Körper anfangen, die Wunde in der Haut zu reparieren.

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