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Nevilles Tagebuch

03.04.2018, Von Insa Kohler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Labrador-Welpe ist manchmal allein zu Haus

Hallo, mein Name ist Neville. Vielleicht kennt ihr mich ja schon. Ich bin ein schwarzer Labrador-Welpe und wohne in der Hauptstadt Berlin.

Neville schläft auf dem Sofa. Foto: Insa Kohler

Als junger Hund erlebt man fast jeden Tag Neues und Aufregendes. In meinem Tagebuch erzähle ich euch davon. Ich wohne jetzt schon seit sechs Wochen bei meinen Menschen. In der ersten Zeit waren sie fast immer bei mir. Manchmal sind sie kurz für ein paar Minuten hinter einer Tür verschwunden. Ich glaube, sie nennen den Raum dahinter Badezimmer. Bevor ich mir Sorgen über ihre Abwesenheit machen konnte, waren sie schon wieder da. Es ist normal, dass wir Hundekinder jaulen, wenn wir allein gelassen werden. Verlassene Welpen können alleine nicht überleben. Außerdem sind wir Hunde Rudel-Tiere. Das heißt, wir leben in einer Gruppe. Alleine zu sein ist etwas Unnatürliches für uns. Doch wir müssen lernen, damit klarzukommen. Denn wenn unsere Menschen etwa einkaufen gehen oder zum Arzt müssen, können wir nicht immer dabei sein.

Meine Menschen haben mich langsam immer ein paar Minuten länger alleine gelassen. Anfangs sind sie nur in einen anderen Raum gegangen. Meistens schlafe ich dann. Die Menschen haben mich bisher nur dann kurz alleine gelassen, wenn ich ganz müde war. Sie sagen nie Tschüss. So merke ich gar nicht, dass sie gehen.

Trotzdem darf man uns Welpen noch nicht sehr lange alleine lassen. Ich zum Beispiel muss tagsüber ungefähr alle zwei Stunden Pipi. Wenn meine Menschen mal länger weg sein müssen, passen Freunde auf. Aber auch erwachsene Hunde sollte man nicht regelmäßig mehrere Stunden alleine lassen. Denn wir Hunde sind am liebsten immer mit dabei!

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