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Natur-Abenteuer im leuchtenden Herbstwald

21.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hm, hier riecht es herrlich frisch – nach Tannen, Moos und Rinde. Dicke Baumriesen ragen zwischen schlanken Stämmen im Herbstlicht in die Höhe.

Wir stehen mitten in einem bunten Mischwald: Tannen und Fichten, Eschen und Eichen, Ahorn und Buchen. Es ist ganz still – kein Gezwitscher ist zu hören. Denn einige Vogelarten sind schon Richtung Süden unterwegs. Die Luft ist kühl und feucht: Der Waldboden ist überall mit gelbem und braunem Laub bedeckt. Überall? Nein. Zwischen Moos und Blättern ragen kleine zarte Tannenbäumchen in die Höhe. Gerade mal so groß wie Gartenzwerge.

„Tja, man hört es nicht, man sieht es nicht, aber hier wächst jeden Tag junger Wald!“, weiß Förster Lothar Klöffer. Er ist Revierleiter in Isen, im Südosten Deutschlands – in Oberbayern.

Jeden Morgen stapft der Förster und Jäger durch sein Gelände. Bei Wind und Wetter. Mit dabei sind seine beiden Jagdhunde: Farra ist ein schwarz-weißer Großer Münsterländer. Und Burgl heißt die hirschrote Dachsbracke. Die schaut ein wenig aus wie ein Dackel mit extra langen Beinen.

Der Förster markiert einzelne Stämme mit einem weißen Band, andere mit roter Farbe. Wieso denn das? „Na ja, wir Förster haben eine eigene Fachsprache und reden von Z-Bäumen und Bedrängern“, erklärt der 48-Jährige. „Z-Bäume sind Zukunftsbäume – sie bleiben stehen und werden mit einem weißen Band geschützt.“ Die rot markierten Stämme wachsen zu dicht daneben und müssen mit der Motorsäge gefällt werden.

Plötzlich sind Farra und Burgl ganz aufgeregt: Mit ihren feuchten Hundenasen schnüffeln sie durch dichtes Laub. Zwischen dicken Wurzeln klafft ein tiefes dunkles Loch. „Hier ist der Eingang zu einem Fuchsbau – da werden die Kleinen großgezogen. Mit vier Wochen erscheinen die Fuchswelpen zum ersten Mal außerhalb des Baus, ab August gehen sie dann schon auf Wanderschaft“, erzählt der Förster.

Weiter hinten entdecken wir den Ausgang. Die geheimnisvolle Welt der Füchse können wir zwar nicht weiter beobachten. Aber wir halten die Augen auf. Vielleicht läuft uns noch einer über den Weg.

Freunde fürs Leben – Förster Lothar Klöffer und Farra, die ihn täglich im Wald begleitet. Foto: Berger

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Elise nahm die Lok gleich in Betrieb

An Ostern hat Paula fünf Brio-Loks verlost. Sie hat die Loks gleich losdampfen lassen zu den Gewinnern. Eine davon war Elise Hefele (4). Wie man auf dem Bild sieht, ist die Lok schon bei Elise in Wolfschlugen angekommen. Und sie spielte gleich fleißig mit ihr. Übrigens durfte ihr Bruder Julian…

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