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"Natürlich will ich mal Weltmeister werden!"

05.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Sonne scheint heiß, das Wasser ist – na ja, fast lauwarm. Steffen, Anne, Lukas und die anderen sind mit ihren Brettern und Segeln in die Mitte des Sees gepaddelt. Sie lassen die Beine ins Wasser hängen. Surflehrerin Kristin steht auf ihrem Brett und erklärt: „Also noch mal – Mast nach hinten und ihr dreht in den Wind. Mast nach vorn, andere Richtung. Wisst ihr ja alles schon.“ Kristin fährt Schlangenlinien auf dem Wasser. „Dann probiert das auch mal!“ Die acht Surfschüler krabbeln auf ihren Brettern herum. Manche stehen mit etwas wackeligen Knien auf. Einige sind sofort auf den Beinen.

Segel hochziehen, Grundstellung, Blick über den Gabelbaum (eine gebogene Stange, an der man sich festhält) – und ab geht’s. „Tschuldigung . . .“: Der zehnjährige Simon fährt gerade im Zeitlupentempo über das Board der Surflehrerin. „Hmm – darf auch mal passieren, bin ja auch im Weg“, meint Kristin. Ein Windhauch treibt die Gruppe mehr und mehr auseinander. Die 31-Jährige muss ganz laut rufen, um ihre Leute auf dem See zusammenzuhalten. „Abends bin ich heiser“, erzählt sie.

Dabei ist heute eigentlich fast gar kein Wind. Und das ist das Schlimmste, was einem Windsurfer passieren kann. Deshalb mussten alle auf die Seemitte rauspaddeln. Da sollte wenigstens ein bisschen Wind sein. Nur woher kommt der eigentlich? Und wohin weht er? „Man kann ja nicht gegen den Wind fahren“, sagt Lukas. Die Kunst ist: den Wind so nutzen, dass man wieder dahin zurückkommt, wo man losgefahren ist.

Auch Steffen bekommt das am dritten Kurstag schon ganz gut hin. Der 13-Jährige wohnt direkt am See und stand früher schon ein paar Mal auf dem Board seiner Mutter. „Die Fahrtechnik mit Lenken und so hätte ich mir ohne den Surfkurs nicht so gut beibringen können“, glaubt Steffen.

Die Sonne scheint immer noch. Langsam wird es heiß in den dunklen Neoprenanzügen, die eigentlich vor Kälte schützen sollen. Es wird mal wieder Zeit, ins Wasser zu fallen. Aber die Surfschüler können das Gleichgewicht inzwischen gut halten. Kaum einer fällt mehr rein. Also sorgt Kristin für eine Abkühlung. Sie ruft: „Alle dahinten mal ins Wasser springen und zurück Richtung Strand paddeln!“ Es gibt ein paar Tipps von ihr: „Mast mehr nach hinten! – Mast mehr nach vorn!“ Beim nächsten Versuch schaffen es alle: Schlangenlinien fahren wie Kristin. Nach eineinhalb Stunden geht es raus aus dem Wasser. Jetzt noch etwas Unterricht an Land. Im Haus der Surfschule „Windsurfing Hamburg“ laufen Videos. Profis zeigen darin ihre wilden Tricks. Sie rasen auf türkis-blauem Wasser durch riesige Wellen, machen verrückte Drehungen, Sprünge und Loopings. Das will er auch mal können, sagt Steffen beim Umziehen. „Natürlich will ich auch mal Weltmeister werden!“

Die 31-jährige Surflehrerin Kristin zeigt ihren Schülern am Hohendeicher See in Hamburg, wie man richtig surft. Foto: Oliver Diedrich

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