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Nasenkuss oder Verbeugung – So begrüßen sich Menschen

06.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Can you this website for me? To write or not to write, this is always a big question within the graduates. As experienced and knowledgeable scholars, they feel obliged to do their dissertations without any outside assistance. However, their experience and confidence usually play against their best interests. Schmatz, schmatz! Franzosen begrüßen sich mit Küsschen links, Küsschen rechts auf die Wange. Bei uns gibt man sich eher die Hand oder sagt einfach „Hallo!“. Aber wie sieht das in anderen Ländern aus? dpa – Nachrichten für Kinder hat Iris Kaebelmann gefragt, was es für Begrüßungen auf der Welt gibt.

Die 34-Jährige beschäftigt sich mit unserer Kultur – und auch fremden Kulturen. Für ihre Arbeit in einem Museum hat sie sich von vielen Menschen zeigen lassen, wie man sich in ihrer Heimat begrüßt. Zum Beispiel so:

– Der Nasenkuss: Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, begrüßen sich mit der Nase. Neuseeland liegt südöstlich von Australien. Die Maori umarmen sich zuerst, dann reiben sie mit geschlossenen Augen die Nasenspitzen und auch die Stirn aneinander. Dazu summen sie „Mm“. „Das bedeutet, dass man sich gut riechen kann“, erklärt Iris Kaebelmann. Auch die Inuit sollen sich mit dem Nasenkuss begrüßen, heißt es. Manche Leute sagen auch Eskimos zu den Inuit. Doch Eskimo ist ein Schimpfwort. Inuit bedeutet dagegen Mensch.

– Verbeugung: In vielen asiatischen Ländern verbeugen sich die Menschen zur Begrüßung. In Indien sagen die Leute zum Beispiel „Namaste“ und verneigen sich voreinander. Dabei legen sie die Handflächen aneinander, als ob sie beten würden und halten sie vor der Brust. Auch die Koreaner und Japaner verbeugen sich: Je tiefer, desto mehr Ehrfurcht zeigen sie damit. „Vor dem japanischen Kaiser würde man sich zum Beispiel sehr tief verbeugen“, sagt Iris Kaebelmann.

– Wangenkuss: Franzosen, Spanier und Türken geben sich zur Begrüßung Küsschen auf die Wange. Mittlerweile machen das auch jüngere Leute in Deutschland immer öfter. „Das ist auch hier ein Cliquen-Gruß“, sagt die Expertin. Also ein Gruß, den man unter Freunden macht. Übrigens ist es von Land zu Land und Region zu Region unterschiedlich, wie viele Küsschen man sich gibt.

– Handkuss: In unserem Nachbarland Österreich zum Beispiel gibt es den Handkuss. Aber die Männer knutschen den Frauen die Hand nicht einfach auf der Straße ab. Den eleganten Handkuss sieht man eigentlich nur noch bei festlichen Anlässen – und richtig geschmatzt wird auch nicht. „Man küsst nicht wirklich mit den Lippen, sondern hört vorher auf“, sagt Iris Kaebelmann. Der Mund schwebt dann also ganz kurz über dem Handrücken.

– Gesicht streicheln: Die Polynesier streicheln zur Begrüßung auch mal mit den Händen des anderen über das eigene Gesicht. Polynesier leben auf Inseln im Pazifischen Ozean, Polynesien genannt.

Bild oben links: „Der Nasenkuss“. Bild oben rechts: „Verbeugung“. Bild unten links: „Wangenkuss“. Bild unten rechts: Begrüßung per „Handschlag“. Fotos: Katharina Heimeier

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