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„Nach vier Tagen habe ich auf Englisch geträumt“

29.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

http://www.programmemed.eu/?personal-memoir-essays from EssayRoo, a trusted source of custom assignment writing service in Australia and abroad. Order now with a 15% discount! Ohne Eltern verreisen, Freunde in einem fremden Land finden – so kann Schule richtig Spaß machen. Da sind sich Max, Jana, Anika, Cathrin, Steffen und David einig. Mit 15 anderen Schülern vom Heisenberg-Gymnasium in Hamburg haben sie im Sommer bei einem Schüleraustausch mitgemacht. Jeder durfte für eine Woche bei einem Schüler von der Partnerschule in Spanien, in Guadalajara wohnen. „Ich wurde von meiner Gastfamilie total herzlich aufgenommen und richtig verwöhnt“, schwärmt der 14 Jahre alte David.

Trotzdem war der erste Tag nicht einfach. „Ich habe mich zu Anfang ziemlich verloren gefühlt“, gibt Cathrin zu. Alles war fremd, vor allem die Sprache. Die Erwachsenen redeten meist nur spanisch. Die Schüler aus Deutschland verstanden fast kein Wort. „Manchmal haben alle gelacht. Nur ich wusste nicht worüber“, sagt Steffen. „Man musste sich eben erst einmal an alles gewöhnen und auf die Menschen einstellen. Dann hat es richtig Spaß gemacht“, meint Max. „Ich habe mich mit den Eltern oft mit Händen und Füßen verständigt oder Bilder gemalt“, erzählt Anika. Mit den Schülern redeten die Hamburger dagegen die ganze Zeit englisch.

„Wir haben nicht so auf Grammatik geachtet, sondern drauflos geredet. Nach vier Tagen habe ich angefangen, auf Englisch zu träumen. Wenn mir ein Wort nicht einfiel, stockte der Traum. Das war witzig“, erzählt Steffen. Cathrin fand es interessant, mal den Unterricht in einer spanischen Schule zu erleben. „Keiner hat sich gemeldet. Die Lehrerin hat die Schüler ein fach so drangenommen“, sagt sie. Auch der Tagesablauf in den Gastfamilien war anders als zu Hause. „Es gab so etwas wie einen Mittagsschlaf. Dafür sind wir meist erst nach Mitternacht ins Bett gegangen“, erzählt Steffen. Spät am Abend gab es oft noch ein Essen mit mehreren Gängen. Was da aufgetischt wurde, schmeckte anders als zu Hause. „Ich habe die besten Würste meines Lebens gegessen. Ich hatte aber auch gebratene Tintenfische“, erzählt David und verzieht das Gesicht. „Da probiert man so was eben mal aus“, sagt Max dazu. „Wer nur Schnitzel mit Pommes will, kann ja auch zu Hause bleiben. Das ist eigentlich insgesamt das Gute an so einem Austausch, dass man offen für Neues wird“, findet er.

Vieles hat ihm und den anderen Schülern in Guadalajara so gut gefallen, gerade weil es anders als zu Hause war. „Die Spanier sind so locker. Wenn jemand zu spät kommt, ist das zum Beispiel nicht so schlimm“, sagt Jana.

Und die spanischen Schüler? „Wir haben schnell Witze miteinander gemacht, so wie hier unter Freunden“, erzählt David. Es sind echte Freundschaften entstanden. Umso schwerer war es, sich wieder zu trennen. „Das war das einzig Blöde an dem Austausch. Er war viel zu kurz“, sagt Jana. Kleiner Trost: Die Schüler in Hamburg und Guadalajara schreiben sich immer noch viele E-Mails.

Das Foto zeigt Schüler des Heisenberg-Gymnasiums. Sie durchforsten Material über Guadalajara und schwelgen in Erinnerungen an den Austausch mit einer Schule in der Stadt in Spanien. Im vorigen Sommer hatten sie bei einem Schüleraustausch mitgemacht. Jeder durfte für eine Woche bei einem Schüler von der Partnerschule in Guadalajara wohnen. Foto: Silke Fokken

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