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Montagsmaler und Promi-Raten per Videochat

26.05.2020 05:30, Von Katharina Köhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn man sich nicht treffen kann, geht auch das Spielen mit Freunden am Computer

Manche Freunde hat man seit Wochen nicht gesehen. Zum Glück gibt es in Corona-Zeiten Videochats. In solchen Runden muss man übrigens nicht nur reden. Auch manche Spiele sind per Video möglich.

Tic Tac Toe lässt sich super in einer Videokonferenz spielen.  Foto: Katharina Köhler
Tic Tac Toe lässt sich super in einer Videokonferenz spielen. Foto: Katharina Köhler

BERLIN (dpa). Deine Freunde erscheinen in kleinen Kästchen auf dem Bildschirm. Alle reden durcheinander. In Corona-Zeiten sind solche Videorunden beliebt. Immer nur zu quatschen, wird auf Dauer aber schnell langweilig. Zum Glück gibt es jede Menge Spiele, die man auch per Video mit Freunden spielen kann. Das geht zum Beispiel über Video-Anbieter wie Skype, Zoom oder Facetime.

Sehr beliebt sei das Spiel „Montagsmaler“, sagt Heike Richter. Sie arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen und kennt jede Menge Spiele. Bei „Montagsmaler“ überlegt ihr euch Begriffe, die ihr durch Zeichnen erklärt. „Das sind Worte wie Auto, Baum oder Elefant“, erklärt die Spiele-Expertin. Der andere versucht zu erraten, was dargestellt wird. Das gehe am besten auf einer Tafel. Zettel und Stift reichen aber auch. Die Kamera müsst ihr natürlich auf die Zeichnungen richten.

Mit einem Blatt Papier kann man auch ganz viele Spiele spielen

Mit einem Blatt Papier lassen sich auch andere Spiele spielen, zum Beispiel Tic Tac Toe für zwei Spieler. Hier zeichnet ihr ein Raster mit neun Feldern. Einer von euch macht ein Kreuz in eines der Felder, der andere einen Kreis in ein anderes Feld. Das wiederholt ihr immer abwechselnd. Wer drei Kreuze oder Kreise in einer Reihe hat, gewinnt. Wenn ihr das Spiel im Videochat spielt, müsst ihr neben eurem eigenen Zug auch den Zug des anderen in die Felder eintragen.

Und dann wäre da noch das Spiel „Galgenraten“. „Dabei muss ein Begriff erraten werden“, erklärt Heike Richter. Man könne etwa den Anfangsbuchstaben des Wortes vorgeben und die Mitspieler dürfen weitere Buchstaben raten. Aber Achtung: Wird falsch geraten, wird der Galgen ein Stück weiter gezeichnet. Wenn der Galgen fertig ist, bevor der Begriff erraten wurde, ist das Spiel verloren. Beim Ratespiel „Wer bin ich?“ denkt ihr euch bekannte Personen oder Figuren für euch aus. Wie wär’s etwa mit Greta Thunberg, Justin Bieber oder Angela Merkel? Nun muss man erraten, wer man selbst ist.

Normalerweise bekommt man diesen Namen mit einem Zettel auf die Stirn geklebt. Das geht natürlich nicht, wenn man nicht zusammen in einem Raum sitzt. Das Spiel klappt aber trotzdem: Wenn die anderen Mitspieler deine Person festlegen, schaust du einfach für einen Moment weg oder schaltest den Ton aus. So macht ihr es reihum.

Vielleicht fallen dir noch weitere Spiele ein, die auf diese Art funktionieren. Heike Richter sieht eigentlich nur bei einer Art von Spiel über Videochat ein Problem: „Beim Würfeln kann man natürlich schummeln.“

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