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Mobbing ist nicht in Ordnung

22.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Kinder erleben tagtäglich, dass sie gemobbt werden

Das war doch nur Spaß! Stell dich nicht so an! Das bekommen Kinder manchmal zu hören, wenn andere sie beleidigt haben oder sich über sie lustig machen. Doch genau das ist oft kein Spaß, sondern Mobbing.

Rund 1150 Schüler greifen derzeit an hessischen Schulen ihren Mitschülern im Umgang mit Whatsapp, Facebook und Co. unter die Arme und schützen sie vor Mobbing im Netz. Mobbing passiert oft auch über das Internet.  Foto: Armin Weigel
Rund 1150 Schüler greifen derzeit an hessischen Schulen ihren Mitschülern im Umgang mit Whatsapp, Facebook und Co. unter die Arme und schützen sie vor Mobbing im Netz. Mobbing passiert oft auch über das Internet. Foto: Armin Weigel

(dpa) Was habe ich bloß falsch gemacht? Das fragen sich manche Kinder, wenn sie zum Beispiel immer wieder gemeine Kommentare zu hören bekommen. Mobbing nennt man das, wenn andere jemanden beleidigen, beschimpfen und fertigmachen.

So etwas passiert leider gar nicht so selten. Manche Fachleute sagen, dass fast jedes dritte Kind schon mal gemobbt wurde.

Wer gemobbt wird, wird ausgegrenzt. In der Schule will plötzlich keiner mehr neben einem sitzen. Wenn man reinkommt, kichern die anderen. Und man muss sich fiese Sachen etwa über sein Aussehen anhören.

Auch im Internet wird gemobbt. Man nennt das dann auch Cybermobbing. Dort werden peinliche Bilder verschickt oder Gerüchte über jemanden verbreitet. Das kann teilweise sogar strafbar sein.

Heute ist der sehr wichtige Anti-Mobbing-Tag

Weil wir seit Beginn der Corona-Krise viel mehr Zeit im Internet verbringen, hat das Cybermobbing zugenommen. Das sagten Experten vor einem wichtigen Tag: dem „Behaupte dich gegen Mobbing“-Tag.

Dieser Tag findet heute, am 22. Februar statt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass Mobbing ein großes Problem ist. Und meist ist es so: Es gibt nicht nur einen, der mobbt und einen anderen, der gemobbt wird. Hinzu kommen Mitläufer, die mitmachen, weil sie Angst haben, sonst selbst zum Opfer zu werden. Und es gibt oft viele Leute, die wegschauen und das Mobbing anderer einfach hinnehmen.

Doch was kann man gegen tun? Wenn du selbst betroffen bist, dann mach dir zuerst klar: Du bist nicht daran schuld, dass andere sich falsch verhalten. Such dir jemanden, dem du vertraust, und sprich mit ihm. Das können deine Eltern sein oder auch Lehrer. Gerade am Anfang kann es helfen, die Mobber darauf anzusprechen, was sie da machen.

Wenn du dagegen mitbekommst, dass andere gemobbt werden, dann suche dir Verbündete. Bestimmt finden auch andere nicht gut, was passiert. Als Gruppe seid ihr stärker. Wenn ihr das nächste Mal mitbekommt, dass jemand gemobbt wird, dann sagt etwas. Fordert die Mobber auf, damit aufzuhören und die Klappe zu halten.

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