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Mit Pudding im Fernsehstudio

06.10.2021 05:30, Von Interview: Rebecca Krizak — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neues Studio, neues Konzept, neue Spiele: Bei der Quiz-Show „Die beste Klasse Deutschlands“ hat sich einiges geändert. Auch Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva ist neu dabei. Wir haben sie gefragt, bei welchen Themen sie als Kind gut abgeschnitten hätte.

Clarissa ist die neue Moderatorin bei „Die beste Klasse Deutschlands“.  Foto: KiKA/Anja Feßer/dpa
Clarissa ist die neue Moderatorin bei „Die beste Klasse Deutschlands“. Foto: KiKA/Anja Feßer/dpa

Als Kind hätte sie selbst gerne bei „Die beste Klasse Deutschlands“ mitgemacht. Blöd für Clarissa Corrêa da Silva, dass es die Sendung damals noch gar nicht gab. Umso schöner aber, dass sie jetzt gemeinsam mit Tobi Krell die neue Staffel der KiKA-Show moderieren wird. Ab dem 8. Oktober geht es los. Was sich außer den Gastgebern noch verändern wird, hat die Moderatorin den dpa-Kindernachrichten erzählt.

Du und Tobi Krell seid das neue Moderatoren-Team und die Nachfolger von Malte Arkona und Kim Unger. Wie geht ihr an diese Aufgabe ran?

Mit gewissem Respekt, denn die beiden haben das super gemacht. Was unseren Einstieg leichter macht ist aber, dass vieles an der Show neu ist: neues Studio, neues Konzept, neue Spiele. Und auch die Doppel-Moderation gab es so ja vorher nicht. Tobi und ich sind jetzt beide Showmaster und Showmasterin.

Was ändert sich denn am Studio und an den Spielen?

Im Studio ist es zum Beispiel der Boden. Wir nennen ihn liebevoll den Pudding. Man kann darauf coole, interaktive Spiele spielen. Da tauchen dann zum Beispiel Farben und Flächen auf und man muss darauf reagieren.

Das macht total Spaß. Beim Spielprinzip gibt es zum Beispiel Änderungen am Finale. Die Klassen sammeln Punkte. Die müssen sie jetzt im Finale strategisch auf die einzelnen Fragen verteilen. Das kann dazu führen, dass selbst Klassen mit vielen Punkten schnell rausfliegen können. Es ist also bis zum Ende wahnsinnig spannend.

Damit eine Klasse bei der Sendung Erfolg hat, muss sie gut zusammenarbeiten. Was macht eine gute Schulklasse in eurer Sendung aus?

Wenn die Klasse im Alltag eine gute Gemeinschaft ist, dann spürt man das. Und wer eine gute Klassengemeinschaft hat, wird auch in der Sendung als Klasse gut funktionieren.

Welche Rolle hattest du früher in deiner Klasse?

Ich war lange eine ziemliche Klugscheißerin. Und ich bin sicher: Ich als Sechstklässlerin wäre bei „Die beste Klasse Deutschlands“ sofort in die erste Reihe gestürmt. Später war ich dann ein bisschen zurückhaltender, zu cool für vieles.

Trotzdem weiß ich: Ich hätte auf jeden Fall gerne bei der Sendung mitgemacht und versucht, alle anderen auch davon zu überzeugen.

In welchen Bereichen hättest du als Kind viel gewusst?

Bei allem, was mit Zahlen zu tun hatte, wäre ich gut gewesen. Das mochte ich schon immer. Und auch bei Sprachen. Was ich nicht so gut kann, sind Erdkunde-Sachen. Wie viele Kilometer liegen zwischen Hamburg und der Nordsee? Bei solchen Fragen wäre ich raus.

In der Sendung gibt es viele Experimente. Wer denkt sich das aus?

Wir haben eine ganz tolle Redaktion, die sich da viele Gedanken macht. Außerdem haben wir Expertinnen und Experten für die Experimente und für die Fragen. Das Tolle an den Experimenten ist ja: Viele sind so einfach, dass man sie auch zu Hause gut nachmachen kann. Das macht es noch mal interessanter.

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