Paulas Nachrichten

Mit Mut springen Tina und Kieu vom Brett ins Wasser

20.04.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bloß kein Bauchklatscher! Das denken einige Leute, wenn sie vom Ein-Meter-Brett ins Wasser springen. Für Tina und Kieu ist ein einfacher Kopfsprung leicht. Die beiden sind talentierte Wasserspringerinnen. Und mutig dazu.

Tina stellt sich auf die Kante des Sprungbretts. Die Springerin steht verkehrt herum, ihr Rücken zeigt zum Schwimmbecken. Doch das ist Absicht, denn die 15-Jährige hat vom Drei-Meter-Brett einen Sprung vor, der so beginnt. Tina wippt ein wenig, holt Schwung und drückt sich ab: ein paar Saltos und sie landet im Wasser.

Wow! Muss man dafür nicht super mutig sein? „Ja, schon“, sagt Tina, „es ist schon nicht immer ganz einfach.“ Tina Punzel vom Dresdner Sportclub ist ein großes Talent in dieser Sportart. Dresden ist eine Stadt in Sachsen.

Beim Wasserspringen zeigen die Sportler komplizierte – und möglichst perfekte – Sprünge ins Wasser. Sie wagen ihre Kunststücke vom einen oder drei Meter hohen Brett. Oder vom Turm aus fünf oder zehn Metern Höhe. Es soll möglichst wenig spritzen, wenn sie ins Wasser eintauchen. Man sagt dazu auch Kunstspringen oder Turmspringen.

Tina trainiert manchmal mit Kieu Duong. Die 16-Jährige ist in Berlin zu Hause. Die beiden Mädchen kennen sich auch, weil sie manchmal bei den gleichen Wettkämpfen antreten. Als die beiden über ihren Mut reden, sitzen sie in einer Berliner Schwimmhalle. „Gerade vor neuen Sprüngen muss man immer wieder die Angst überwinden“, sagt Tina. So geht es auch Kieu. „Weil ich eigentlich ziemlich ängstlich bin“, gibt sie zu. „Aber vom Turm kann man es sich nicht leisten, nur dazustehen und sich nicht zu trauen. Man muss schon das Risiko eingehen und sich zusammenreißen.“ Wenn sie beachte, was ihr Trainer sage, könne kaum etwas schiefgehen.

Damit die Sprünge bei ihnen mit all den Saltos und Drehungen klappen, üben Tina und Kieu viel. Und bevor sie neue Sprünge ins Wasser wagen, trainieren sie sie in einer Schaumstoffgrube.

Und damit die Sprünge noch besser gelingen, geht Tina sie vorher in Gedanken durch. Sie stellt sich dann vor, wie sie wippt, abspringt, sich dreht – und ins Wasser eintaucht. Platsch!

Kieu trainiert viel, damit solche Sprünge klappen (linkes Bild). Die deutschen Wasserspringer Patrick Hausding und Stephan Feck (rechtes Bild) beim Synchronspringen. Fotos: Marcus Brandt

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