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Mit Geld etwas Gutes tun

14.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn auch du spenden willst, haben wir ein paar Tipps.

Weihnachten steht bevor. In dieser Zeit denken die Menschen mehr als sonst an andere. Manche geben etwas von ihrem Geld ab, um zu helfen.

Plätzchen backen, Kerzen aufstellen und Geschenke überlegen: Das gehört zur Weihnachtszeit dazu. Einige machen sich derzeit auch Gedanken um Menschen, denen es nicht so gut geht. Oder sie wollen einfach mal so etwas Gutes tun. Deshalb spenden rund um Weihnachten mehr Leute als sonst. Vielleicht willst du mitmachen, weißt aber nicht wie? Hier findest du Antworten auf einige Fragen.

Kann ich auch nur wenig Geld spenden?

„Jede Spende macht Sinn“, sagt der Experte Burkhard Wilke. Geht es um ein paar Euro, empfiehlt er, das Geld nicht zwischen mehreren Organisationen aufzuteilen. „Bei jeder einzelnen Spende fällt etwas Arbeit an“, erklärt er. Besser ist: Eine Organisation aussuchen und das Geld dorthin schicken.

Wie finde ich heraus, wohin ich etwas spenden will?

Geld wird an vielen Stellen benötigt: Für Menschen etwa, die Hunger haben oder kein Dach über dem Kopf. Oder für Tiere, die niemanden haben, der sich um sie kümmert. Auch für den Umweltschutz ist Geld nötig. Welches Thema hat dich schon immer interessiert? Wo willst du am dringendsten etwas ändern? Dort ist dein Geld gut aufgehoben.

Wie finde ich eine gute Organisation?

Du kannst schauen, ob die Organisation ein Spendensiegel hat. Ein offizielles Siegel gibt es nicht. Aber das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen vergibt ein orange-grünes Siegel mit Sternen, das viele Leute kennen. Dabei prüft das Institut, ob Organisationen ihr Geld auch wirklich sinnvoll einsetzen. Außerdem hat das Institut eine Liste von Organisationen erstellt, denen du dein Geld lieber nicht geben solltest.

Wo muss ich aufpassen?

Misstrauisch werden solltest du, wenn jemand mit erschreckenden Bildern oder Texten für Spenden wirbt. So sollen die Menschen dazu gebracht werden, direkt Geld zu spenden, ohne vorher nachzudenken. Auch wenn jemand mit Tieren in der Fußgängerzone steht und Geld sammelt, handelt es sich fast immer um Betrüger. dpa

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