Paulas Nachrichten

Mit den Fingern essen

22.06.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tischsitten sind in jedem Land unterschiedlich

BERLIN (dpa). Wer beim Essen mal so richtig laut schlürfen und schmatzen möchte, sollte nach China oder Japan reisen. Dort ist das ein Zeichen von Höflichkeit. Wer beim Essen keine Geräusche von sich gibt, zeigt damit, dass es ihm nicht schmeckt. In Amerika isst man zwar wie bei uns mit Messer und Gabel. Dort wird aber häufig die gesamte Mahlzeit vor dem Essen klein geschnitten. Danach wird das Messer zur Seite gelegt und nur mit der Gabel weitergegessen. In Deutschland machen das Eltern für ihre kleinen Kinder. Erwachsene schneiden ihr Essen aber nicht vorher klein, sondern immer nur ein Stück ab, das sie direkt essen.

In Indien isst man vieles mit den Fingern. Allerdings benutzen Menschen dafür oft nur die rechte Hand. Die linke Hand wird für schmutzige Arbeiten verwendet, zum Beispiel um sich den Po abzuwischen oder die Füße zu waschen. Daher gilt sie als unrein.

Den Spruch kennst du vielleicht: „Wenn der Teller nicht leer gegessen wird, gibt es morgen Regen“. Der Spruch ist aber nicht überall bekannt. Ganz im Gegenteil: In Russland und vielen asiatischen Ländern lässt man einen Rest auf dem Teller liegen, wenn man satt ist. Sonst wird immer wieder aufgetan. Der Gastgeber glaubt dann, der Gast sei noch nicht satt.

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