Paulas Nachrichten

Mit dem Fahrrad nach Indien

19.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit dem Fahrrad nach Indien fahren? Das geht doch gar nicht. Doch! Thomas und seine Freunde machen genau das. Sie fahren bei Sonne und Regen und über Berge. Fünf Monate sind sie unterwegs. Dabei sammeln sie Geld, um Menschen zu helfen.

Ein Flugzeug braucht von Deutschland nach Indien ungefähr acht Stunden. Thomas und seine drei Freunde brauchen für die Reise nach Asien fünf Monate – denn sie fahren mit dem Fahrrad. Das ist nicht nur ein großes Abenteuer. Thomas will damit auch etwas Gutes tun.

Für die gefahrenen Kilometer sammelt er Spenden, zum Beispiel von Firmen. Mit dem Geld will er in Indien Toiletten bauen. Viele Menschen dort haben nämlich gar kein Klo. Oft machen sie ihre Haufen im Freien und verschmutzen so das Wasser. Dadurch werden Menschen krank.

Gerade sind Thomas und seine Freunde in Istanbul in der Türkei. Das liegt schon ziemlich weit weg. „Bisher haben wir nur gute Erfahrungen gemacht“, erzählt der 25-Jährige. „Die Menschen waren sehr gastfreundlich und haben uns oft unterstützt. Das ist ein schönes Gefühl.“

Eine Frau in Ungarn schenkte den vier Radlern zum Beispiel frische Erdbeeren. Und in Tschechien ließ ein Mann die Gruppe für wenig Geld in seinem Hotel übernachten. Über das Internet bieten viele Menschen sogar kostenlos einen Schlafplatz an. Die vier Abenteurer schlafen aber auch oft draußen: Sie haben Zelte und Schlafsäcke dabei. Außerdem sind Ersatzteile und Werkzeuge für die Fahrräder mit im Gepäck. Vier Taschen hängen an jedem Fahrrad und noch eine am Lenker. „Und wir kaufen Proviant ein, dass wir immer gut durch den Tag kommen“, sagt Thomas. Manchmal ist das Radeln nämlich eine echte Plackerei. „Einmal hatten wir vier Tage hintereinander Regen und mussten in nassen Schuhen fahren“, berichtet Thomas. Und auch wenn es bergauf geht und der Wind bläst, wird es anstrengend. „Am meisten Spaß macht eine gute Abfahrt, nachdem man den halben Tag einen Berg hochgestrampelt ist.“

Bis Indien müssen die vier Freunde noch eine weite Strecke fahren. Sie kommen durch Länder, in denen die Straßen nicht so gut sind wie in Europa. Dort gibt es heiße Wüsten und hohe Berge. Supermärkte sind selten. Thomas hofft, im Herbst in Indien zu sein. Dann kann er anfangen, den Menschen dort zu helfen.

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