Paulas Nachrichten

Mit Böllern böse Geister verjagen

27.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

«Fünf, vier, drei, zwei, eins - Prost Neujahr». Kurz vor Mitternacht werden am 31. Dezember an vielen Orten auf der Welt die Sekunden gezählt. Wenn der Zeiger der Uhr dann auf genau auf Mitternacht wandert, wird das neue Jahr mit viel Knallerei und Feuerwerk begrüßt. Vor allem in der westlichen Welt heißt der letzte Tag des Jahres Silvester.

Doch woher kommt der Name? Der Tag wird so nach einem Oberhaupt der katholischen Kirche genannt: nach Papst Silvester I. (dem Ersten). Er lebte vor mehr als tausend Jahren und ist an einem 31. Dezember im Jahr 335 gestorben. Um an den Kirchenmann zu erinnern, wurde der 31. Dezember später nach ihm benannt.

Dass das neue Jahr bei uns am 1. Januar beginnt, war nicht immer so. Vor mehr als 300 Jahren hatte ein Papst dieses Datum für die Christen festgelegt. Er hieß Innozenz XII. (der Zwölfte). In der Zeit davor wurde der Jahreswechsel eine Zeit lang am 25. Dezember, dann erst am Dreikönigstag, dem 6. Januar, gefeiert. So ein Durcheinander!

Zu Silvester gehören haufenweise Bräuche: Früher dachten viele Menschen, sie könnten zum Jahresbeginn mit Lärm, Umzügen und Peitschenknallen böse Geister verjagen. Heute glaubt zwar kaum einer mehr an Geister, aber es wird immer noch laut geböllert.

Andere Religionen und Länder feiern übrigens teils auch ihren eigenen Neujahrstag. Bei manchen wechselt dieser Tag dann. Juden und Muslime zum Beispiel zählen oft nach Mondjahren, die Iraner auch nach Sonnenjahren. Und für die Chinesen beginnt das neue Jahr erst zwischen Ende Januar und Ende Februar.

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