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Meister der Selbstheilung – unser Körper repariert Wunden

15.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aua – eine kleine Wunde fügt man sich schnell mal zu. Dann blutet es und manchmal tut es richtig weh. Aber kein Problem: Unser Körper kann das heilen. Wir verraten dir, wie das geht.

Stolz zeigt Julian in der Klasse seine Hand mit dem bunten Pflaster drauf. „Hier, guckt mal! Hat ganz schön geblutet!“ Julian ist hingefallen. Aber jetzt, einen Tag später, ist der Schreck schon wieder vergessen. Die Hand tut kaum noch weh, die Wunde ist mit Schorf bedeckt. Julians Körper hat sich längst darangemacht, den Schaden zu reparieren. Und in einigen Wochen wird sicher kaum noch etwas davon zu sehen sein.

Unser Körper ist nämlich richtig gut darin, sich selbst zu helfen! Eigentlich ist schon das Bluten Teil der Heilung. Denn mit dem Blut wird möglicher Dreck aus der Wunde herausgespült. Schon bald aber beginnt der Körper, die Blutung zu stoppen. Diesen Vorgang nennt man Blutgerinnung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Blutplättchen. Zusammen mit anderen Stoffen im Blut verschließen sie die Wunde – ein bisschen so wie ein Klebstoff. Dann können auch von außen keine Krankheitserreger in die Wunde hineingelangen.

Auf der Wunde bildet sich dann eine Schorfkruste. Schorf besteht aus getrocknetem Blut sowie einer anderen Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit wird vom Körper an die Wunde abgegeben. Auch abgestorbene Zellen sind darin. Den Schorf kannst du dir etwa so vorstellen wie ein Pflaster, das der Körper selbst benutzt. Er deckt die Wunde ab und schützt sie. Deswegen solltest du den Schorf auch nicht abpulen.

Unter dem Schorf läuft die Reparatur der Wunde weiter: So rufen bestimmte Blutzellen andere Zellen des Körpers zur Hilfe, zum Beispiel die Fresszellen. Diese machen, was ihr Name sagt: Sie fressen. Und zwar am liebsten Krankheitserreger oder verletzte und abgestorbene Zellen. Die Fresszellen sind so etwas wie eine Putzkolonne. Sie säubern die Wunde und räumen auf.

Schließlich setzen die Blutzellen noch Stoffe frei. Diese geben den Hautzellen an den Rändern der Wunde den Befehl: Teilt euch! So entstehen neue Hautzellen. Sie füllen die Wunde mit neuer Haut. Ist der Schaden repariert, fällt der Schorf von allein ab. Die neue Haut schimmert oft noch rosa und ist empfindlich. Aber auch das vergeht mit der Zeit – und dann ist die neue Haut von der alten kaum mehr zu unterscheiden.

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