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Mehr lesen gegen Corona-Langeweile

04.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In letzter Zeit wurden viel mehr Kinderbücher verkauft

Kinderbücher waren vergangenes Jahr ein richtiger Hit für die Buchhändler. Denn in Corona-Zeiten wurden mehr gekauft als im Jahr davor. Schließlich verbringen wir viel Zeit zu Hause. Bücher helfen dann gegen Langeweile, auch online.

Große und kleine „Leseratten“ wissen: Auch in Zeiten von Lockdown oder Quarantäne lässt sich zumindest auf Buchseiten „reisen“. Verkaufszahlen für Kinderbücher lassen vermuten: Das Kinderbuch gehört zu den Krisengewinnern. In der Corona-Krise wurden mehr Kinderbücher verkauft.  Foto: Ingo Wagner
Große und kleine „Leseratten“ wissen: Auch in Zeiten von Lockdown oder Quarantäne lässt sich zumindest auf Buchseiten „reisen“. Verkaufszahlen für Kinderbücher lassen vermuten: Das Kinderbuch gehört zu den Krisengewinnern. In der Corona-Krise wurden mehr Kinderbücher verkauft. Foto: Ingo Wagner

(dpa) Bösewichte verzaubern, Drachen töten und einfach mal in eine andere Welt abtauchen: Das klappt wunderbar beim Lesen von Geschichten. Vermutlich kennst du das Gefühl und hast auch Lieblingsbücher. Und vielleicht hast du die in letzter Zeit besonders oft in die Hand genommen.

Denn in diesen Corona-Zeiten können Bücher zum Beispiel echt gut gegen Langeweile sein. Wenn man schon nicht raus kann oder Freunde treffen darf, erlebt man wenigstens in den Geschichten Spannendes!

Tatsächlich wurden vergangenes Jahr auch mehr Kinderbücher verkauft als im Jahr davor. Das gab ein Verein für den Buchhandel am Mittwoch bekannt. „Dieses verrückte und herausfordernde Jahr hat tatsächlich zu vermehrter Nachfrage im Kinderbuch geführt“, sagt Julia Decker. Sie arbeitet für eine Verlagsgruppe, die auch viele Kinderbücher im Angebot hat. Verlage nennt man Firmen, die Medien wie Bücher und Zeitschriften herausbringen.

Es wurden aber nicht nur mehr Kinderbücher gekauft. Auch Online-Lesungen zum Beispiel von Autorinnen und Autoren wurden im vergangenen Frühjahr sehr beliebt. Die Moderatorin Damla Hekimoglu etwa nutzte die Plattform Youtube, um dort live zum Beispiel die Geschichten von Janosch vorzulesen. „Ich wurde quasi zur Leseschwester“, erzählt sie.

Solche Online-Angebote sollen auch Kinder erreichen, in deren Familien nicht so viel gelesen wird. Für die ist auch eine Webseite der Stiftung Lesen gut geeignet. Diese Organisation versucht, die Lust am Lesen zu wecken. Auf einer Webseite dazu findet man jede Menge Geschichten. Während der Corona-Krise haben mehr Leute die Seite besucht, sagt Franziska Hedrich von der Stiftung.

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