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Paulas Nachrichten

Macht.s gut da draußen!

04.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seehundbabys werden meist auf Sandbänken im Meer geboren. Dort sind die Kleinen oft stundenlang allein. Denn die Mutter muss für Futter sorgen. Doch manchmal kommt es vor, dass die Mutter nicht zu der Stelle zurückkehrt. Dann heulen die kleinen Seehunde vor Hunger und Verlassenheit. Deshalb werden sie auch Heuler genannt. Wenn man solche Jungtiere zum Beispiel an der Nordsee entdeckt, sollte man die Behörden alarmieren. Es gibt nämlich Experten dafür. Die gucken dann zunächst aus der Ferne. Denn wenn Menschen um das Baby herumstehen, traut sich die Mutter nicht heran.

Ist das Jungtier wirklich verlassen, wird es mit der Flasche aufgezogen. Dazu wird es in eine Seehundstation gebracht. Eine davon ist in Friedrichskoog in Schleswig-Holstein. Dort bleiben die Seehundbabys meist neun bis zehn Wochen. Sie bekommen von den Mitarbeitern der Station Namen. Wenn sie fit und gesund sind, werden sie in der Nordsee freigelassen. Das nennt man auswildern. Am Freitag brachte ein Kutter die drei jungen Seehunde „Nala“, „Simba“ und „Hans-Jürgen“ zu ihren Artgenossen hinaus ins Wattenmeer.

In Friedrichskoog sollen insgesamt fast 60 junge Seehunde in der nächsten Zeit zurück ins Meer gebracht werden.

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