Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Lieber radeln statt fliegen

27.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Leute wollen im Moment ein Fahrrad kaufen

Wegen der Corona-Krise hast du vermutlich viel Zeit zu Hause verbracht. So ging es auch vielen anderen Leuten. In Bahnen und auf den Straßen war wenig los. Das ändert sich allmählich wieder.

Ein Angestellter berät in einem Verkaufsraum Kunden.  Foto: Marijan Murat/dpa
Ein Angestellter berät in einem Verkaufsraum Kunden. Foto: Marijan Murat/dpa

BERLIN. Kaum Lärm von Flugzeugen in der Luft. Weniger Autohupen auf den Straßen und Züge, die fast leer durch die Gegend fahren: Das Coronavirus hat sich auch auf den Verkehr in Deutschland ausgewirkt. Erst langsam ändert sich das wieder.

Bahnen: In den Zügen konnten sich Fahrgäste ihre Plätze meist frei aussuchen. Es waren kaum noch Leute unterwegs. Das ändert sich allmählich. Mehr Menschen setzen sich wieder in einen Zug. Die Deutsche Bahn hat am Montag angekündigt, dass wieder mehr Züge fahren sollen. In der Corona-Krise hatte sie einige Fahrten gestrichen.

Fahrräder: Im Moment wollen besonders viele Leute ein neues Fahrrad kaufen. Vor manchen Fahrrad-Läden bilden sich sogar lange Schlangen. Laut Experten gibt es verschiedene Gründe für den Andrang. Einerseits fahren manche Leute im Moment lieber mit dem Rad als mit Bussen und Bahnen. So wollen sie sich vor dem Virus schützen. Andere sind nicht in den Urlaub gefahren und geben das gesparte Geld für ein neues Fahrrad aus.

Straßen: In den vergangenen Wochen waren viele Straßen leerer als normalerweise. Kinder mussten nicht zur Schule fahren, viele Erwachsene arbeiteten von zu Hause aus. Auch der Reiseverkehr etwa zur Nordsee blieb aus. Das hat auch eine gute Seite: Im Monat März gab es viel weniger Verkehrsunfälle als vor einem Jahr.

Luftverkehr: Die strengen Regeln zum Reisen werden erst allmählich wieder gelockert. An den Flughäfen ist immer noch kaum etwas los. Viele Fluggesellschaften stecken deshalb in Schwierigkeiten, auch die deutsche Firma Lufthansa. Sie verdient im Moment kaum Geld. Gleichzeitig muss sie weiterhin Geld ausgeben, zum Beispiel für ihr Personal. Damit die Lufthansa weiterhin etwa Gehälter zahlen kann, bekommt sie Hilfe von der deutschen Regierung. Am Montag wurde bekannt, dass die Regierung neun Milliarden Euro an die Fluggesellschaft zahlen will.

Paulas Nachrichten

Mutige Fahrt über das Meer

Vor fünfzig Jahren segelte Thor Heyerdahl von Marokko zur Insel Barbados in der Karibik

Manche Leute hielten diesen Forscher für verrückt. Denn er wagte unglaubliche Abenteuer. Thor Heyerdahl hieß der Mann. Er kam aus dem Land Norwegen und wurde berühmt…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten