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Leute kaufen mehr fair gehandelte Waren

24.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei Lebensmitteln ist manchmal ein kleines Logo mit dem Wort „Fairtrade“ auf die Verpackung gedruckt. Dieses Zeichen soll dem Kunden sagen: Dieses Lebensmittel wurde fair gehandelt. Was das heißt? Die Bauern in fernen Ländern haben dafür gutes Geld bekommen. Denn oft schuften Kleinbauern und Arbeiter vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika – und bekommen dann bloß einen schlechten Lohn, von dem sie kaum leben können. Das ist ungerecht. Das „Fairtrade“-Zeichen bekommen dagegen nur Firmen und Produkte, die sich an bestimmte Regeln für gerechten Handel halten.

In den vergangenen fünf Jahren hätten die Leute in Deutschland immer mehr Geld für solche Produkte ausgegeben. Obwohl die Sachen teurer sind. Das berichtete die Organisation TransFair am Donnerstag in Bonn in Nordrhein-Westfalen. Sie kauften zum Beispiel mehr Rosen, Zucker, Fruchtsaft und Wein mit dem „Fairtrade“-Logo. Die Bauern in den armen Regionen sollen mit dem Geld für die „Fairtrade“-Sachen zum Beispiel ihre Familien besser ernähren können.

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