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Länder verbinden beim Essen

31.08.2020 05:30, Von Katharina Köhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Restaurants kann man viel über andere Kulturen lernen

Wenn man die Augen offen hält, kann man in Deutschland viele Sachen aus anderen Ländern entdecken. Zum Beispiel aus dem Land Syrien. Ein syrischer Restaurant-Besitzer erzählt, wie es ist, Leuten etwas ganz Neues zu zeigen.

Samer Hafez serviert syrisches Essen in seinem Restaurant.  Foto: Katharina Köhler/dpa
Samer Hafez serviert syrisches Essen in seinem Restaurant. Foto: Katharina Köhler/dpa

BERLIN Sie fühlen sich in ihrer Heimat nicht mehr sicher und beschließen, in andere Länder zu gehen. So machen es Tausende Menschen jedes Jahr. Manche von ihnen entscheiden sich, nach Deutschland zu kommen.

Vor fünf Jahren zogen besonders viele Menschen zu uns. Darunter waren auch Leute aus dem Land Syrien. Dadurch ist es heute einfacher, auch in Deutschland etwas von Syrien mitzubekommen.

In Syrien wird unter Anderem Arabisch gesprochen

Vielleicht hast du zum Beispiel schon mal arabische Schriftzeichen gesehen. Arabisch ist eine der Sprachen, die in Syrien gesprochen wird. Die Schriftzeichen sehen anders aus als die, die man in der Schule lernt: geschwungen und mit Punkten oben und unten. Vor allem in größeren Städten kann man sie manchmal an bestimmten Supermärkten oder Restaurants entdecken.

In der syrischen Küche verwendet man viele Gewürze

Wenn dich das Essen aus Syrien interessiert, kannst du es in so einem Restaurant auch mal probieren. „In der syrischen Küche benutzt man ganz viele Gewürze und verschiedenes Fleisch“, erklärt Samer Hafez. Er kennt sich gut mit syrischem Essen aus. Denn er hat ein kleines syrisches Restaurant in Berlin und einen Catering-Service. Das heißt, er bringt Essen zu Veranstaltungen.

Angefangen hat alles, als er seine deutschen Freunde zum Essen eingeladen hat. Davon waren alle so begeistert, dass Herr Hafez sein Catering und später auch das kleine Restaurant gegründet hat. Denn genau das gefällt ihm am besten: Leuten in Deutschland syrisches Essen zu zeigen. „Manche haben am Anfang Angst und wollen es nicht probieren“, erzählt er. „Aber später sind sie begeistert!“

Er freut sich, wenn Menschen durch ihn etwas Neues entdecken. Im Restaurant hängen auch viele Bilder aus Syrien und wenn Gäste sich interessieren, zeigt Herr Hafez ihnen Bücher über das Land und seine Heimatstadt Aleppo. „Ich erzähle auch ein bisschen, wie das Leben war in Syrien.“ Inzwischen ist Samer Hafez schon bekannt in der Gegend. Viele Menschen grüßen ihn, wenn sie am Restaurant vorbei gehen. Viele davon essen regelmäßig bei ihm.

Die Rezepte hat Herr Hafez größtenteils von seiner Mutter. Nur ein bisschen hat er sie verändert. Zum Beispiel kocht er viel vegetarisch, also ohne Fleisch.

Zum Schluss gibt Samer Hafez noch einen Tipp für ein Gericht, das man unbedingt mal probiert haben sollte. Es heißt Maqluba und ist ein bekanntes arabisches Reisgericht mit Auberginen, Mandeln und Cashewkernen.

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