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Länder streiten über Wasser

29.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Länder wollen aus Wasser Strom erzeugen

Der Nil fließt durch mehrere Länder, darunter Äthiopien. Das hat einen Staudamm gebaut, um mit Wasser Strom zu erzeugen.  Foto: -/Maxar Technologies
Der Nil fließt durch mehrere Länder, darunter Äthiopien. Das hat einen Staudamm gebaut, um mit Wasser Strom zu erzeugen. Foto: -/Maxar Technologies

ADDIS ABEBA/KAIRO (dpa). Er ist der längste Fluss der Erde: der Nil. Auf mehr als 6600 Kilometern schlängelt er sich durch den Osten Afrikas, bevor er im Land Ägypten ins Mittelmeer fließt.

Das Wasser des Nils ist enorm wichtig für die Menschen dort. Das gilt besonders für Äthiopien, Ägypten und Sudan. Der Nil macht die Erde dort fruchtbar, sodass etwa Reis, Gemüse und Früchte wachsen.

Äthiopien will den Nil aber nun auch nutzen, um Strom aus Wasserkraft zu erzeugen. So soll das arme Land moderner werden. Deshalb hat Äthiopien einen riesigen Staudamm gebaut. Bald soll das Becken zum ersten Mal gefüllt werden.

Den Menschen in Ägypten macht das große Sorgen. Sie befürchten, dass künftig viel weniger Wasser bei ihnen ankommt. Ein Minister sagte sogar: „Für Ägypten ist die Nil-Frage eine Frage über Leben und Tod.“ Deshalb verhandeln die drei Länder gerade noch über eine Lösung, wie sie den Nil auch künftig gemeinsam nutzen können.

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