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Labyrinthe und Irrgärten

12.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Man kann sie aus Hecken bauen oder mit Steinen legen. Auch das Ausstechen aus dem Rasen geht – oder man kann sie einfach in den Sand malen: Labyrinthe. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, ein Labyrinth zu gestalten!

Labyrinthe gibt es seit Tausenden von Jahren. Und gerade jetzt sind sie wieder echt angesagt. An vielen Orten entstehen neue.

Vielleicht gibt es sogar eines in deiner Nähe? Etwa in einem Vergnügungspark? Oder auf dem Jahrmarkt? Ein Hit sind auch Irrgärten in Maisfeldern, die der Bauer mit seinem Traktor hineinmäht.

Übrigens: Wusstest du, dass ein Labyrinth und ein Irrgarten verschiedene Dinge sind? Nein? Macht nichts, denn schon immer haben die Menschen Labyrinth und Irrgarten verwechselt.

Ein gutes Beispiel dafür ist die alte griechische Sage von einem antiken Super-Helden – genauer von Theseus, von der Königstochter Ariadne und dem Minotaurus. Die Geschichte soll auf der Mittelmeerinsel Kreta spielen: Minotaurus trieb als Ungeheuer im Palast-Labyrinth von Knossos sein Spiel. Bis Theseus es wagte, ihn zum Kampf zu fordern. Damit der Held aus dem Labyrinth wieder herausfand, schenkte ihm Ariadne ein Garnknäuel. Den Faden soll Theseus am Eingang festgemacht haben. Dann wickelte er das Knäuel auf seinem Weg ab. Auf dem Rückweg brauchte er dem Faden nur zu folgen.

Noch heute sprechen Leute vom Ariadne-Faden als einem Leitfaden, wenn man verwirrt ist. Und sie denken dabei ans Labyrinth. Doch eigentlich kann man sich in einem Labyrinth gar nicht verlaufen. Im Labyrinth führt nämlich vom Eingang aus nur ein einziger Weg in die Mitte – und auch wieder hinaus.

Der allerdings ist ziemlich verschlungen und wechselt ständig die Richtung. Das Geheimnis eines Labyrinths ist, dass der Weg den Besucher mehrmals nach innen und wieder nach außen führt.

Ein Irrgarten ist verzwickter. Es gibt Abzweigungen, Kreuzungen und Sackgassen. Und oft läuft man mehrfach im Kreis. In einem Irrgarten muss man sich also immer wieder für einen Weg entscheiden. Und ob du dabei jemals dein Ziel erreichst? Das ist nicht immer sicher.

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