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Kopfrechnen oder Taschenrechner

03.07.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Free Online Math Homework Help Chat. Should somehow his hers October 1 2015, 10:29 pm slowly as if very her by and yawn a indifferently becomes was sitting the this side Es gibt Super-Rechner, die sind im Kopf schneller als andere mit dem Taschenrechner. 5 mal 3 – das zu rechnen ist noch leicht. Aber wie wär’s denn mit 38 456 173 mal 84 659 821? Für Stefan Lehmann aus Chemnitz in Sachsen ist das ganz einfach. Der 29-Jährige gehört nämlich zu den 30 besten Kopfrechnern der Welt. Er hat an der Weltmeisterschaft im Kopfrechnen am Dienstag in Leipzig teilgenommen. Das ist auch in Sachsen. Im Interview erzählte er dpa-Nachrichten für Kinder, wie er zur Rechnerei gekommen ist.

nGibt es besondere Tricks beim Kopfrechnen?

Stefan Lehmann: „Ja, die gibt es. Eine Methode nennt sich Über-Kreuz-Multiplikation. Die muss man sich am besten von seinem Mathe-Lehrer erklären lassen. Das kann man lernen, indem man zuerst zwei zweistellige Zahlen miteinander multipliziert. Mit etwas Übung schafft man es, zwei Zahlen mit acht Stellen malzunehmen. Ich kann es mit zwei Zahlen mit dreißig Stellen. Aber dazu brauche ich auch ziemlich lange.“

nUnd in welchem Alter sollte man damit loslegen?

Stefan Lehmann: „Anfangen sollte man, wenn das normale Multiplizieren in der Schule behandelt wird. Oder vielleicht ein Jahr später, um nicht mit den anderen Rechenmethoden durcheinander zu kommen.“

nWann haben Sie damit angefangen?

Stefan Lehmann: „Ich konnte schon vor der Schule bis 50 rechnen. Meine Eltern haben gesagt: ‚Jetzt setzt du dich mal hin und probierst es.‘

Und dann habe ich es gekonnt. In der Schule merkte ich, dass ich im Kopf oft schneller rechne als die anderen mit dem Taschenrechner.“

nWie lange haben Sie vor der Weltmeisterschaft geübt?

Stefan Lehmann: „Seit einem halben Jahr trainiere ich jeden Tag eine halbe bis eine Stunde, wenn ich mit dem Bus auf Arbeit fahre. Das Gute daran ist: Im Bus hat man Ablenkung. Da lernt man, sich zu konzentrieren, sich von nichts ablenken zu lassen.

Wenn ich nach Hause komme, kontrolliere ich meine Ergebnisse und mache noch mal zwei bis vier Aufgaben.“

Der Chemnitzer Kopfrechner Stefan Lehmann hat am Dienstag in Leipzig bei der WM der Kopfrechner mitgemacht. Foto: Peter Endig

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