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Klima-Demonstrantin Greta lobt deutsche Schüler

04.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tausende Schülerinnen und Schüler waren am Freitag nicht in der Schule, sondern demonstrierten für Klimaschutz

Schule schwänzen und die Welt retten! Hamburger Schüler haben wieder für mehr Klimaschutz demonstriert. Dabei bekamen sie Unterstützung von der 16-jährigen Greta Thunberg aus Schweden.

Greta Thunberg, Klimaaktivistin, steht während einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt in Hamburg auf einer Bühne. Die junge Schwedin ist erstmals für einen Schulstreik für mehr Klimaschutz nach Deutschland gekommen.  Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Greta Thunberg, Klimaaktivistin, steht während einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt in Hamburg auf einer Bühne. Die junge Schwedin ist erstmals für einen Schulstreik für mehr Klimaschutz nach Deutschland gekommen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

HAMBURG (dpa). Eigentlich war es ein normaler Schultag in Hamburg. Doch am Freitag saßen Tausende Schülerinnen und Schüler in der norddeutschen Stadt nicht in ihren Klassenräumen. Stattdessen gingen sie auf die Straße und demonstrierten für mehr Klimaschutz.

Solche Demonstrationen während der Unterrichtszeit gibt es seit einigen Monaten nicht nur in Hamburg, sondern auch in anderen Städten. Am Freitag aber bekamen die Hamburger Schülerinnen und Schüler Unterstützung von einem Promi: Die 16-jährige Greta Thunberg war für den Protest aus ihrer Heimat Schweden angereist.

Dort war sie vor etwa einem halben Jahr auf die Idee mit den Schulstreiks gekommen. Der Gedanke dahinter: Die Leute in der Politik sollen viel mehr für den Schutz des Klimas tun.

Seitdem haben sich viele Kinder und Jugendliche den Schulstreiks angeschlossen. Denn Greta ist für sie zum Vorbild geworden. „Ich finde Greta toll, weil sie sich nicht einschüchtern lässt“, sagte etwa die 15-jährige Merle auf der Demonstration. Die 13-jährige Janne meinte: „Ich finde Greta toll, weil sie keine Angst hat, ihre Meinung zu sagen.“

Es gibt keine zweite Erde

Als das Mädchen aus Schweden auf die Bühne kam, jubelten die Demonstranten. Und Greta rief ihnen zu: „Ihr könnt stolz auf euch sein!“ Viele der Teilnehmer hielten Plakate in die Höhe. Auf einem stand auf Englisch: „Wir haben keine Zeit mehr“. Auf einem anderen: „Es gibt keinen Planeten B“. Gemeint ist damit: Es gibt keine Ersatz-Erde.

Denn wenn nicht genug gegen die Klima-Erwärmung getan wird, schmilzt das Eis an Nordpol und Südpol schneller. Dadurch steigt der Wasserstand der Meere, sagen Experten. Und das gefährdet in einigen Teilen der Welt das Leben von Mensch und Tier.

Greta Thunberg aus Schweden sagte: „Wir werden so lange weiter streiken, bis sie etwas tun.“

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