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Kleiner Vogel, große Tiere

15.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Singvögel geben ihre Konzerte in der Natur

Es zwitschert! Büsche, Bäume und Wiesen sind die Bühne für ihre Lieder. Im Frühling ist dieser Gesang manchmal richtig laut.

Rotkehlchen sind leicht an ihrer orange-roten Kehle zu erkennen.  Foto: Patrick Pleul
Rotkehlchen sind leicht an ihrer orange-roten Kehle zu erkennen. Foto: Patrick Pleul

(dpa) Die Sonne ist längst noch nicht aufgegangen, da legt das Rotkehlchen schon los: tick, tick, tick singt es. Mal sind die Laute kurz und mal lang.

Einige Leute meinen, das Rotkehlchen klinge weniger fröhlich als andere Singvögel, dafür eher nachdenklich.

Es geht aber auch anders. Findet ein Männchen, ein anderes Rotkehlchen komme seinem Revier zu nahe, wird kräftig gemeckert! Auch mit dem eigenen Spiegelbild wird gestritten. Denn das Rotkehlchen denkt, da sei noch jemand.

Singvögel mit großem Mut

Berühmt sind diese Singvögel zudem für ihren Mut. Sie trauen sich ziemlich nah an große Tiere heran – oder auch mal an Menschen. Denn wer groß ist, wirbelt Staub auf. In dem könnten dann Insekten mit aufwirbeln. Und die will sich das Rotkehlchen schnappen.

Ansonsten frisst es auch gern Larven von Insekten und Käfer, die der Vogel im Laub sucht. Rotkehlchen freuen sich aber auch über weiche Früchte besonders im Herbst. Wie dieser Vogel aussieht, weißt du natürlich längst. Seine orange-rote Kehle macht ihn unverwechselbar. Hier kannst du den Gesang des Rotkehlchens anhören: dpaq.de/elAV7

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