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Kleine Akrobaten mit hellem Zwitschern

05.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In unserer Serie mit Singvögeln stellen wir diesmal die Blaumeise vor

Es zwitschert! Singvögel geben ihre Konzerte in der Natur. Büsche, Bäume und Wiesen sind die Bühne für ihre Lieder. Im Frühling ist dieser Gesang manchmal richtig laut. Einige der tollen Sänger stellen wir in dieser Serie vor.

In unseren Gärten und Wäldern leben Millionen Blaumeisen.  Foto: Patrick Pleul
In unseren Gärten und Wäldern leben Millionen Blaumeisen. Foto: Patrick Pleul

BERLIN (dpa). Blobmeise, Himmelmeis oder Pimpel, so lustige Namen trägt ein bekannter Singvogel. Die meisten Menschen kennen ihn aber als Blaumeise. In unseren Gärten ist der kleine bunte Vogel häufig zu sehen und zu hören.

Blaumeisen erkennt man an ihrem blauen Kopf und den blauen Flügeln sowie der gelben Brust. Dazu zieht sich ein schmaler schwarzer Streifen neben den Augen entlang, wie eine kleine Maske. Ihr helles Zwitschern klingt in etwa so: tiie, tiie, tschk, tschk, tiee. Diese Vögel können aber auch ordentlich meckern, etwa wenn jemand ihrem Nest zu nahe kommt.

Weil Millionen von Blaumeisen bei uns in den Gärten und Wäldern leben, kann man sie leicht entdecken. Allerdings halten sie selten still, sondern flattern dauernd schnell hierhin und dorthin. Manchmal hangeln sie sich sogar kopfunter an einem Zweig entlang wie kleine Akrobaten.

Gut beobachten kann man die Vögel auch, wenn man im Winter einen Futterknödel für sie aufhängt.

 

Hier kannst du den Gesang der Blaumeise anhören: dpaq.de/pOIFU

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